Mercedes-Benz in den Top 10 der Interbrand-Markenstudie.

Interbrand-Markenstudie: Apple bleibt an der Spitze, Mercedes in Top 10, BMW Platz 11. Bild: Mercedes-Benz

Interbrand berechnet den Markenwert auf Basis von Geschäftszahlen, der Wirkung der Marke auf die Kunden sowie einer Einschätzung der Fähigkeit, in der Zukunft Gewinne zu sichern. Deutsche Marken konnten hier deutlich zulegen. So kehrte Mercedes-Benz mit einem Sprung von 18 % auf 43,5 Milliarden US-Dollar auf Platz 9 in die Top 10 zurück. BMW ist nach einem Zuwachs von 12 % auf 41,5 Milliarden US-Dollar dicht dran auf Rang 11.

Für Volkswagen ging es dagegen nach dem Abgasskandal mit einem erneuten Minus von 9 % auf 11,4 Milliarden US-Dollar abwärts - vom 35. auf den 40. Platz. Zugleich sehen die Marktforscher die Konzerntöchter trotzdem im Aufwind: Audi rückte im Ranking mit einem Markenwert-Zuwachs von 14 % auf rund 11,8 Milliarden US-Dollar vom 44. auf den 38. Platz vor. Und Porsche stieg nach einem Plus von 18 % auf 9,5 Milliarden US-Dollar um sechs Positionen auf Rang 50. Der Elektroauto-Hersteller Tesla kam mit gut vier Milliarden US-Dollar erstmals unter die Top 100.

Außerhalb der Autobranche bleibt Apple in der jährlichen Studie der Marktforschungsfirma Interbrand trotz der Absatzrückgänge beim iPhone die wertvollste Marke der Welt. In der am Mittwoch veröffentlichten Rangliste errechnete Interbrand für Apple einen Markenwert von gut 178 Milliarden Dollar, ein Zuwachs von 5 %.

Google holt auf Platz zwei mit einem Plus von 11 % auf 133,25 Milliarden Dollar etwas auf. Platz 3 behielt der langjährige Spitzenreiter Coca-Cola, wenn auch weit abgeschlagen mit gut 73 Milliarden Dollar. Das war ein Rückgang von 7 %. Das schnellste Wachstum in der Interbrand-Liste legte Facebook hin, mit 48 % auf 32,6 Milliarden Dollar. Damit rückte das weltgrößte Online-Netzwerk vom 23. auf den 15. Rang vor.