Mazda Japan

Mazda nimmt Produktion in seinen beiden Werken in Hiroshima und Hofu im Südwesten Japans wieder auf. Bild: Mazda

Mazda konnte nun in seinen beiden japanischen Werken in Hiroshima und Hofu im Südwesten Japans, die 850 beziehungsweise 940 Kilometer vom Atomkraftwerk Fukushima entfernt sind, die Pkw-Produktion wieder in vollem Maße aufnehmen. Auch Überstunden und Sonderschichten laufen wieder auf normalem Niveau. Das Unternehmen geht davon aus, im laufenden Geschäftsjahr in Japan ein Produktionsvolumen von 900.000 Einheiten erreichen zu können.

Unternehmenszahlen lassen hoffen

Das Unternehmen gab zudem eine positive Prognose für den Zeitraum 1. April 2011 bis 31. März 2012 bekannt. Das Unternehmen rechnet mit Umsatzerlösen in Höhe von 2,19 Billionen Yen (rund 19,2 Milliarden Euro) basierend auf einem Verkaufsziel von 1,3 Millionen Einheiten weltweit. Dies entspricht einer leichten Steigerung gegenüber den Verkaufszahlen des Vorjahres und wird zu einem operativen Gewinn von 20 Milliarden Yen (rund 175,2 Millionen Euro) und einem Nettogewinn von einer Milliarde Yen (rund 8,76 Millionen Euro) führen.

Bereits im Mai konnte Mazda in beiden japanischen Werken, in denen bis auf den Mazda BT-50 Pickup alle Modelle für den europäischen und deutschen Markt produziert werden, wieder ein Produktionsvolumen von 80 Prozent der ursprünglichen Planung erreichen. Im Juni und den Folgemonaten stellt sich die Lage sogar noch deutlich positiver da. Die Verantwortlichen konnten kurzer Zeit mit den ausgefallenen Zulieferunternehmen Lösungen für eine schnelle Wiederaufnahme der Teilelieferungen erarbeiten.