Mazda USA

Mazda will das Joint Venture mit Ford auflösen und seine US-Produktion etwa im Jahr 2013 beenden. - Bild: Mazda

Wie die Zeitung “Nikkei” am Freitag berichtet, spricht Mazda mit dem amerikanischen Autohersteller Ford darüber, das paritätisch geführte Joint Venture in Michigan aufzulösen. Mazda wolle seine US-Produktion etwa im Jahr 2013 beenden.

Japans fünftgrößter Autokonzern wolle den US-Markt dann mit Fahrzeugen versorgen, die entweder in Japan oder in dem neuen Werk in Mexiko produziert werden. Ford hatte die Partnerschaft mit Mazda im vergangenen Jahr gelockert und die Beteiligung an den Japanern auf 3,5 Prozent von 11 Prozent reduziert.

Der US-Autobauer hatte sich 1979 über den Kauf von 25 Prozent an Mazda beteiligt. 1996 hatte Ford den Anteil dann sogar auf 33,4 Pro Prozent erhöht und die Kontrolle über das Management der Japaner gewonnen. 2008 folgte dann die Reduzierung auf elf Prozent, mit denen Ford seinerzeit der größte Mazda-Anteilseigner war.

Mazda erklärte zu dem Zeitungsbericht, dieser beruhe auf Informationen, die nicht von dem Unternehmen veröffentlicht worden seien. Es gebe zwar Gespräche mit Ford über die Zukunft des Joint Ventures, zurzeit könnten aber keine Details dazu bekannt gegeben werden.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke