Elektrofahrzeug parkt und tankt Strom an einer Ladesäule.

Mit einer Förderung in Höhe von 300 Millionen Euro will das BMVI die Ladeinfrastruktur vor Ort voranbringen.

Mit dem neuen Förderprogramm Ladeinfrastruktur vor Ort will das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den Aufbau von Ladestationen mit weiteren 300 Millionen Euro beschleunigen. Die Förderung ist als schnelle Hilfe für KMU und das kommunale Umfeld gedacht. Das neue Förderprogramm ergänze das Förderkonzept für das Gesamtsystem Ladeinfrastruktur in Deutschland.

Man baue die Ladeinfrastruktur dort auf, wo sie im Alltag gebraucht werde und das sei bei den Menschen vor Ort - an Supermärkten, Hotels, Restaurants, Schwimmbädern oder Sportplätzen, so Bundesminister Andreas Scheuer. Damit unterstütze man eine Lösung für all die Menschen, die weder Zuhause noch beim Arbeitgeber laden können. "Mit den 300 Millionen Euro Förderung bringen wir noch mehr Lademöglichkeiten genau dorthin, wo die Autos ohnehin schon parken."

Schnelle Hilfe für KMU und kommunale Unternehmen

Förderanträge können kleinere und mittlere Unternehmen ab dem 12. April bis Ende des Jahres stellen. Insbesondere Unternehmen des Einzelhandels und des Hotel- und Gastgewerbes sowie kleine Stadtwerke und kommunale Gebietskörperschaften seien zur Antragstellung aufgerufen, so Scheuer. Dem Minister zufolge werden bis zu 80 Prozent der Investitionskosten übernommen und im "Windhundverfahren" bewilligt.

Die Förderung sei als schnelle Hilfe für KMU gedacht, schildert Johannes Pallasch, Leiter Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur. So würden etwa die durch die Pandemie-Krise besonders betroffenen kleinen und mittelständischen Unternehmen des Einzelhandels und des Hotel- und Gastgewerbes durch das Programm die Möglichkeit erhalten, einen Ladepunkt kostengünstig aufzustellen und so ihre Kundenakzeptanz zu steigern. Gerade im ländlichen Raum würden diese Einrichtungen zudem über eine signifikante Anzahl an Stellplätzen verfügen, was die Errichtung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur besonders attraktiv mache. Auch kommunale Unternehmen, wie Ver- und Entsorger können Pallasch zufolge von der Förderung profitieren und entscheidend zum Ladeinfrastrukturaufbau beitragen.

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