Osamu Masuko breit

Mit neuen SUV-Modellen, Vans und Crossovers sowie verschiedenen Relaunches will Mitsubishi-Chef Osamu Masuko die weltweiten Verkäufe bis 2017 auf 1,43 Millionen Einheiten anheben. - Bild: Mitsubishi

Mitsubishi-Chef Osamu Masuko stellte den neuen Businessplan “New Stage 2016″ vor. Neben dem Ausbau der Modellpalette wollen die Japaner Technologie- und Produkt-Joint-Ventures mit anderen Herstellern eingehen.

Laut den IHS-Experten sind die Pläne von Mitsubishi nur der nächste Schritt in einer “jahrzehntelangen Wiederbelebungsaktion”. So könne auch die kürzliche Erweiterung der Allianz mit Renault-Nissan bei einer neuen Ausrichtung der Marke auf dem amerikanischen Markt entscheidend sein.

Deutliche Steigerung der Absatzzahlen

Mit neuen SUV-Modellen, Vans und Crossovers sowie verschiedenen Relaunches will Mitsubishi seine weltweiten Verkäufe bis 2017 auf 1,43 Millionen Einheiten anheben, in diesem Geschäftsjahr werden es nach IHS-Prognosen rund 1,11 Millionen Fahrzeug sein. Dabei sollen bis 2017 die neuen Pick-ups, SUVs und Crossover-Modelle rund 63 Prozent der Verkäufe ausmachen.

Hierfür werden schon im kommenden Jahr neue Modelle des Triton-Pick-Up und des Pajero-Sport-Pkw auf den Markt kommen. Weiterhin schrumpft das Portfolio von 18 auf insgesamt 13 Modellen. Bis 2020 sollen dann auch 20 Prozent der Fahrzeuge von Mitsubishi mit einem Elektro- oder Hybrid-Antrieb ausgestattet sein.

Japaner wollen lokale Präsenz weiter festigen

Weiterhin soll die lokale Präsenz gestärkt werden. Vor allem in den ASEAN-Märkten, China und Russland. So baut Mitsubishi seine Position auf den Philippinen weiter aus und vertieft zusätzlich seine Kleinwagenallianz mit Nissan in Japan. Weiterhin sollen die Verkäufe in Nordamerika in 2017 auf 150.000 Einheiten steigern. Dafür plant Mitsubishi seine amerikanischen Werke stärker auszulasten, neue Modelle einzuführen und den Export anzukurbeln.

Technologie-Allianzen mit anderen Autobauern im Fokus

Der Japaner will in Allianzen mit anderen Autoherstellern wie mit Renault-Nissan verstärkt Ressourcen nutzen. So plant Mitsubishi seine Galant-Limousine in den USA und Kanada durch einen auf Renault-Technologie basierendes Mittelklassefahrzeug zu ersetzen. Das Modell wird das erste von zwei Limousinen sein, die aus der Allianz der beiden Partner entstehen. Die Kooperation beinhaltet auch die Entwicklung und die weltweite Vermarktung eines Elektrofahrzeugs und eines Kompaktwagens.

Masuko will außerdem verstärkt in Forschung und Entwicklung investieren: So sollen in den nächsten drei Jahren 80 Milliarden Yen fließen.

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IHS/Felicitas Heimann