Nissan-Venucia e30_2016

In China hat Nissan den China-Ableger des Venucia e30 am Markt. Nun bringen die Japaner eine Budget-Modell des Stromers mit dem man auch preislich gegen lokale Hersteller konkurrieren will. Bild: Nissan

Das für Sommer angekündigte Budget-E-Auto soll preislich um etwa 30 Prozent unter dem Venucia e30 liegen, der chinesischen Version des Nissan Leaf. Nach Abzug der  steuerlichen Förderung würde das Auto je nach Ausstattungsrate zwischen 20.000 und 25.000 US-Dollar kosten und damit auf dem Niveau chinesischer Hersteller und in etwa auf einem Level mit vergleichbaren konventionell angetriebenen Fahrzeugen von Nissan in China liegen.

Nissan baut das neue Auto lokal mit Partner Dongfeng. Für den neuen Stromer werden noch mehr Teile als bisher in China eingekauft werden, unter anderem auch die Batterien für den E-Antrieb, so Quellen in China und Japan. Nissan-Chef Carlos Ghosn erwartet, dass sich der Elektroautomarkt in China, befeuert von den üppigen Fördermaßnahmen des Staates und zunehmenden Restriktionen gegen konventionell angetriebene Autos in Metropolen, deutlich schneller entwickeln wird als in anderen Regionen der Welt. Die Japaner streben mittelfristig  einen Marktanteil von fünf bis zehn Prozent am E-Automarkt in China an. Derzeit liegt er bei etwa zwei Prozent, so Nikkei Review.