Der Opel Ampera wird voraussichtlich Ende 2011 auf den Markt kommen. (Bild:Opel)

Die Serien-Produktion des Opel Ampera wird voraussichtlich Ende 2011 starten. (Bild: Opel)

Der erste Prototyp des Serien-Ampera von Opel hat an der neuen Ladestation der Rüsselsheimer Unternehmenszentrale zum ersten Mal Strom für seine Batterien gezapft.Das Elektrofahrzeug mit verlängerter Reichweite (E-REV – Extended-Range Electric Vehicle), nutzt die Energie der 16 kWh fassenden Lithium-Ionen-Batterie für seine Fahrt von Rüsselsheim zum Genfer Automobilsalon. Dabei wird er den ersten Abschnitt der rund 600 Kilometer langen Strecke ohne CO2-Emissionen zurücklegen.

Am Steuer wird Gherardo Corsini sitzen, Director Electric Vehicle Implementation. „Ich freue mich darauf, auf der Jungfernfahrt unseres ersten Ampera-Prototyps möglichst viele Kilometer zurückzulegen”, sagt Corsini. „ Mit den 370 Nm Drehmoment unter meinem rechten Fuß verspricht es eine interessante und nahezu lautlose Fahrt nach Genf zu werden.”

Wenn nach rund 60 Kilometern die Batterien entladen sind, startet der Verbrennungsmotor an Bord des Ampera und erzeugt Strom, der die Räder für den Rest der Fahrt antreiben wird.

Ein nur mit einer Batterie als Energiequelle ausgerüstetes Elektroauto benötigt eine Ladestation, an der die leere Batterie für bis zu mehrere Stunden aufgeladen werden muss, bevor die Fahrt weitergehen kann. Im Gegensatz dazu ermöglicht der Ampera emissionsfreie elektrische Mobilität ohne die Einschränkungen herkömmlicher Elektrofahrzeuge. Er fährt nahtlos und ohne Unterbrechung mehr als 500 Kilometer weit, bevor er zum Laden an eine normale Haushaltssteckdose angeschlossen beziehungsweise mit Kraftstoff betankt werden muss.

Die Langstreckenfahrt des Prototyps von Rüsselsheim nach Genf zeigt eindrucksvoll, dass der Viersitzer ein vollwertiges Erstfahrzeug ist, das den Nutzer jederzeit überall hinbringt. Der Start der Serienproduktion des Opel/Vauxhall Ampera ist für Ende 2011 geplant.