Opel-Chef Michael Lohscheller

Opel will mittelfristig nach China, aber erst einmal seine "Hausaufgaben in Europa" machen, so Opel-Chef Michael Lohscheller. Bild: Opel

| von Andreas Karius

Eine Entscheidung sei hier aber noch nicht getroffen, erklärte der Manager gegenüber dem Magazin Focus. Lohscheller betonte, er wolle, dass Opel auch außerhalb Europas wachse, "was in der Vergangenheit unter GM-Hoheit unmöglich war". Das werde jetzt Schritt für Schritt anders. "Unsere Markteintrittsbarrieren sind niedrig - dank der bestehenden Strukturen der Groupe PSA, die in vielen Märkten Büros, ein Händlernetz oder sogar Fertigung hat", sagte Lohscheller. Opel wolle aber "erst einmal unsere Hausaufgaben in Europa" machen, fügte der Automanager hinzu.

GM hatte Opel im Sommer an die PSA Group verkauft. Der französische Hersteller dringt auf eine umfassende Sanierung des deutschen Herstellers ohne Werkschließungen.

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