Porsche 918 RSR

Porsche 918 RSR. - Bild: Porsche

Die „AutoWeek“-Jury wählte den Porsche 918 RSR mit dem renommierten „Best in Show – AutoWeek Editors’ Choice Award 2011“ zur besten Messeneuheit der Detroit Auto Show. Nach der 2010 ausgezeichneten Konzeptstudie 918 Spyder auf dem Automobilsalon in Genf, darf Porsche zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres die begehrte Auszeichnung der US-Fachzeitschrift entgegennehmen. Juror und Herausgeber Wes Raynal erklärt: „Mit der Konzeptstudie 918 RSR feierte Porsche ein grandioses Comeback auf der Detroit Auto Show – und, genau wie der 918 Spyder letztes Jahr in Genf, war er der unangefochtene Star der Show“.

Im Zuge der gerade stattfindenden Messe, ist es bereits die zweite Auszeichnung, die der Porsche 918 RSR verliehen bekommt. Nahezu zeitgleich honorierte eine internationale Expertenjury den neuen Supersportwagen mit dem „EyesOn Design Award 2011“ in der Kategorie „Best Concept Vehicle“.

Mit dem Porsche 918 RSR präsentierte der Hersteller eine Synthese aus den Hybrid-Konzepten des Jahres 2010. Das zweisitzige Mittelmotor-Coupé 918 RSR verdeutlicht, was entsteht, wenn die Technologie des 911 GT3 R Hybrid und das Design des 918 Spyder in einen Supersportwagen übertragen werden.  Der 911 GT3 R Hybrid-Rennwagen mit Schwungradspeicher sorgte bei seinen Renneinsätzen auf der Nürburgring-Nordschleife, während des American Le Mans Series-Rennens (ALMS) in Road Atlanta/USA sowie dem ILMC-Lauf im chinesischen Zhuhai für Aufsehen. Er demonstrierte sein enormes Performance-Potenzial im realistischen Rennsport-Szenario gegenüber härtester Konkurrenz. Damit übertraf der intern als „Race Lab“ – Rennlabor – bezeichnete 911 GT3 R Hybrid sogar die hohen Erwartungen von Porsche Motorsport.

Im 918 RSR verfügen die beiden Elektromaschinen über eine Torque Vectoring-Funktion mit variabler Antriebsmomentenverteilung an der Vorderachse. Dies erhöht zusätzlich die Agilität und verbessert das Lenkverhalten. Der vor der Hinterachse platzierte Mittelmotor ist mit einem Renngetriebe, ebenfalls auf Basis des RS Spyder-Rennwagens, verblockt. Dieses weiter entwickelte Sechsgang-Klauengetriebe mit längs liegenden Wellen und gerade verzahnten Stirnrädern wird mittels zweier Schaltpaddles hinter dem Rennlenkrad betätigt.