Mit dem Porsche 919 Hybrid greifen die Zuffenhausener jetzt wieder in den Spitzensport ein. Nach dem

Mit dem Porsche 919 Hybrid greifen die Zuffenhausener jetzt wieder in den Spitzensport ein. Nach dem Geschmack von Chef Matthias Müller hat es zu lange gedauert. Bild: Porsche

Die Marke Porsche werde wieder “authentischer”, wenn die Wagen im Rennsport ihre Leistungsfähigkeit beweisen, so Müller. Die Stuttgarter hatten 1998 ihr Engagement im Motorsport beendet. Am kommenden Wochenende tritt Porsche erstmals wieder beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans an – es gilt als das härteste Autorennen der Welt. Für die pikante Note sorgt, dass es in Le Mans das Rennen Audi gegen Porsche gibt. Die beiden Aushängeschilder des Volkswagenkonzerns treffen zunehmend auch im Alltagsgeschäft aufeinander. “Rennsport gehört zu unseren Genen. Man kann nicht immer nur über Erfolge der Vergangenheit reden”, sagte Müller im Vorfeld des Rennens und schickte dabei die kritischen Grüße an seine Vorgänger.

Der Porsche-Chef unterstrich zugleich das Ziel, eine siebte Baureihe bei dem Sportwagenbauer zu schaffen. “Sieben Jahre sind der normale Rhythmus eines Modellzyklus in der Autoindustrie. Wir hätten dann jedes Jahr einen Modellwechsel und damit einen Höhepunkt.” Seine Idee, einen kleinen Einsteiger-Wagen im Format des legendären James-Dean-Porsche 550 zu entwickeln, treibt Müller derzeit aber nicht voran. Er sagte aber: “Das Auto ist nicht beerdigt und liegt weiter in der Schublade”, sagte er.”

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dpa/fv