Daimler mit Vorstandschef Dieter Zetsche in China

Daimler mit Vorstandschef Dieter Zetsche ist auch in den ersten beiden Monaten des Jahres 2018 in China die Nummer eins. Bild: Daimler

Der China-Absatz von Mercedes in China stieg in den ersten beiden Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent auf 111.461 Einheiten, während Audi sich um mächtige 49 Prozent auf 100.239 Fahrzeuge verbessern konnte. BMW legte um 7,5 Prozent auf 89.992 Einheiten zu. Der mächtige Anstieg bei Audi erklärt sich durch den Streit mit den chinesischen Händlern Anfang 2017.

Während der chinesische Fahrzeugmarkt nur mäßig gewann, hat das Premiumsegment in China im vergangenen Jahr eine starke Expansion erfahren. Fahrzeuge, die in China produziert werden, müssen die Einfuhrsteuer von 25 Prozent nicht bezahlen. Daher bauen deutsche Premiummarken ihre lokale Produktion weiter aus und führen in China mehr Modelle ein, um das Premiumsegment des Landes zu kontrollieren. Jetzt kündigte Audi an, bis 2023 in China zehn neue SUVs auf den Markt zu bringen, von denen sieben vor Ort produziert werden sollen. Im vergangenen Monat kündigte Daimler eine Investition in Höhe von 1,9 Milliarden US-Dollar mit dem chinesischen Joint-Venture-Partner Beijing Automobile Industry Corp. (BAIC) für den Bau eines neuen Werkes an. Letztes Jahr erweiterte BMW seine Produktionsbasis in Shenyang um eine dritte Anlage mit einem Investitionsvolumen von einer Milliarde Euro.

  • Ausbau des Flughafens Hanoi

    Gelandet in Vietnam: Der Ausbau des Flughafens Hanoi auf internationalen Standard ist wichtig für neue Unternehmen. Bild: Tom D'Haenens/Deep C

  • Deep C-Projekte: Bridgestone

    Bislang der größte Automotive-Deal unter den Deep C-Projekten: Bridgestone hat 1,2 Mrd. US-Dollar in Reifenwerke investiert. Bild: Tom D'Haenens/Deep C

  • Hafen von Haiphong

    Der bestehende Hafen von Haiphong ist schon heute ein wichtiger Umschlagplatz für den Import von Autos. Bild: Tom D'Haenens/Deep C

  • Deep C-Manager Hans Kerstens

    Deep C-Manager Hans Kerstens: mit dem Entwicklungsprojekt Deep C zielt man vor allem auf Investoren aus der Autoindustrie. Bild: Volk

  • Economic Zone in Haiphong

    Hier liegt die Zukunft der Autoindustrie in Vietnam: Um die Stadt Haiphong herum wurde eine riesige Economic Zone mit insgesamt 22.540 Hektar eingerichtet. Innerhalb dieser Wirtschaftszone entwickelt Deep C alleine über 3.600 Hektar Industrie- und Hafenflächen. Enorm wichtig aus Sicht der Autoindustrie: das Vinfast-Werk. Bild: Tom D'Haenens/Deep C

  • Bach-Dang-Brücke nach China

    Brücke nach China: Durch die Bach-Dang-Brücke verkürzt sich die Strecke nach China auf Nahverkehrsniveau. Bild: Volk

  • Hafen Haiphong

    Bestehender Hafen: Schon heute ist der Hafen Haiphong einer der wichtigsten Güterumschlagplätze in Vietnam. Bild: Tom D'Haenens/Deep C

  • Tan Vu-Brücke zwischen Festland und Insel Cat Hai

    Tan Vu-Brücke: Die 15,6 km lange Tan Vu-Brücke verbindet das Festland mit der Insel Cat Hai, auf der Deep C III entsteht. Bild: Tom D'Haenens/Deep C

  • Vinfast-Werk

    Vinfast-Werk: Im September startete Vinfast die Arbeiten für sein Autowerk; direkt daneben entsteht der Supplier-Park. Bild: Tom D'Haenens/Deep C

  • Lach Huyen Tiefseehafen

    Lach Huyen Tiefseehafen: Der Tiefseehafen von Deep C ist eines der zentralen Infrastruktur-investments in Nordvietnam. Bild: Tom D'Haenens/Deep C