Toyota Auris breit

Der japanische Automobilhersteller bewegt sich mit seiner Produktion langsam wieder auf das Niveau vor dem schweren Erdbeben. - Bild: Toyota

Im Juni verfehlte die Fertigung den Jahreswert nur noch um knapp 16 Prozent, nach Einbußen von rund 54 Prozent im Mai und 78 Prozent im April. Nach Toyota-Angaben vom Montag wurden im Juni in Japan 249.660 Fahrzeuge montiert. Inzwischen habe sich auch die Produktion bei den Zulieferern erholt, begründete der Konzern den Fortschritt. Das Erdbeben im März und ein Tsunami hatten Produktionsstätten und Infrastruktur in Teilen des Landes zerstört.

Toyota-President Akio Toyoda hatte anlässlich der Hauptversammlung im Juni angekündigt, dass die Produktion in den Werken in Japan und im Ausland frühestens im Juli wieder das Vorjahresniveau erreichen werde.

Konkurrenz mach Fortschritte

Fortschritte machen auch die Wettbewerber Nissan und Honda. Bei Nissan war laut CEO Carlos Ghosn bereits Ende Juni nahezu das Vorjahresniveau wieder erreicht. Die Nummer zwei der japanischen Automobilbauer meldete am Montag erneut einen Anstieg der Fertigung, und zwar um 1,9 Prozent auf 102.390 Einheiten. Im Mai hatte Nissan in Japan ein kleines Plus von 0,8 Prozent verzeichnet.

Bei Honda, die ebenfalls für Ende Juni eine “Normalproduktion” in Aussicht stellte, gab es im Juni noch einmal ein deutliches Minus. Mit 43.289 Fahrzeugen wurden rund 51 Prozent weniger montiert als im Vorjahr, im Mai belief sich der Rückgang noch auf 53,4 Prozent.

Alle Beiträge zu den Stichworten Toyota Nissan Honda

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke