Renault_Russland_Markenpositionierung

Lada für die Masse, Renault für die gehobenere Kundschaft. Die französische Marke schielt in Russland Richtung Premium. Unterfüttert werden soll der Anspruch mit dem neuen Arkana. Bild: Renault

| von Stefan Grundhoff

Der Renault Arkana war einer der Stars der Moskau Autoshow, der Mittelklassekunden ansprechen soll, die sich von der Vielzahl der angebotenen SUV abheben wollen. Mit dem Arkana hat Renault nach Duster und Captur einen weiteren Crossover im Angebot. IHS Markit geht davon aus, dass der Arkana in Russland zu Spitzenzeiten knapp 15.000 Einheiten und weltweit auf knapp 30.000 Einheiten kommen wird, nachdem er ab 2020 auch in Südamerika auf den Markt kommt.

Während Renault mit Modellen wie dem Arkana in Russland zumindest in Richtung Premium schielt, wollen die Franzosen mit ihrer Marke AvtoVAZ trotz deutlich modernerer Technik weiterhin das untere Ende des Fahrzeugangebots abdecken. „Mein Ziel ist ein globales Renault-Line-Up", so Renault-Chefdesigner Laurens van den Acker, der unterstrich, dass es mit dem Renault-Badging einiger Dacia-Modelle bald vorbei sein soll. Nach Aussagen von van den Acker würden die Renault-Zwillinge Logan und Sandero durch eigene Modelle ersetzt, nachdem die Dacia-Fahrzeuge in Europa aktualisiert wurden. Eine Ausnahme soll nur der Duster als eines der meistverkauften Autos bleiben.

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