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Angriff im Reich der Mitte. Renault startet China-Allianz mit Dongfeng. - Bild: Renault

Das berichtet die Pariser Wirtschaftszeitung “Les Echos” am Freitag.

Die dafür zuständigen staatlichen Aufseher hätten mündlich ihre Zustimmung für ein Gemeinschaftsunternehmen signalisiert, hieß es unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Die schriftliche Genehmigung stehe noch aus. Dongfeng unterhält dem Bericht zufolge bereits Allianzen mit Nissan, aber auch zu PSA und Honda.

Renault hatte nach ersten Gehversuchen den wichtigen Wachstumsmarkt bislang seinem japanischen Partner Nissan überlassen. Die Franzosen konzentrierten sich stattdessen auf die anderen BRIC-Länder Russland, Brasilien und Indien. Nun wolle Renault aber im weltgrößten Automarkt auch selbst Fuß fassen, so die Zeitung.

Ein Renault-Werk solle in Wuhan, in der zentralchinesischen Provinz Hubei errichtet werden. In Branchenkreisen wird damit gerechnet, dass Renault dort in erster Linie Geländewagen bauen wird.

China gilt inzwischen als wichtigster Automarkt der Welt. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres legte der Absatz um 15 Prozent auf 14,46 Millionen verkaufte Autos zu. Das Marktforschungsinstitut IHS Automotive geht davon aus, dass die Wachstumsraten auch im kommenden Jahr in dieser Größenordnung liegen dürften. Davon profitieren vor allem die deutschen Autobauer.

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dpa/Guido Kruschke