Zwei gegensätzlich öffnende Flügeltüren ermöglichen den Zustieg in den Innenraum. Das Interieur

Zwei gegensätzlich öffnende Flügeltüren ermöglichen den Zustieg in den Innenraum. Das Interieur wird von Leichtigkeit und einer sanften Formensprache bestimmt. Sitze, Armaturentafel und der Boden sind in weißem Leder gehalten. Die roten Armaturen und Zierelemente bilden einen warmen Kontrast. Spezielles Augenmerk legt Renault beim DeZir auf die Aerodynamik. Das Ergebnis sind der stromlinienförmige Fahrzeugboden und der Diffusor am Heck. Der Cw-Wert beträgt 0,25.

DeZir ist das erste Concept Cars des Renault Design-Chefs Laurens van den Acker. DeZir, gesprochen wie das französische Désir, bedeutet „Begierde“. Das große Z im Modellnamen verweist auf die Signatur Z.E., die alle zukünftigen Elektromodelle von Renault kennzeichnen wird. Die Kombination aus betont sinnlicher Formgebung und Elektroantrieb belege, dass verführerische Autos sich durchaus mit fortschrittlichem Leichtbau und umweltschonender Technik vereinen lassen, heißt es in einer Pressemitteilung des französischen Herstellers.

Zwei gegensätzlich öffnende Flügeltüren ermöglichen den Zustieg in den Innenraum. Das Interieur wird von Leichtigkeit und einer sanften Formensprache bestimmt. Sitze, Armaturentafel und der Boden sind in weißem Leder gehalten. Die roten Armaturen und Zierelemente bilden einen warmen Kontrast. Spezielles Augenmerk legt Renault beim DeZir auf die Aerodynamik. Das Ergebnis sind der stromlinienförmige Fahrzeugboden und der Diffusor am Heck. Der Cw-Wert beträgt 0,25.

Renault hat für den DeZir gemeinsam mit dem Akustikinstitut IRCAM (Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique) eine akustische Signatur entwickelt, die maßgenau auf den Charakter der Elektrostudie abgestimmt ist. Die aktive Geräuschkulisse warnt andere Verkehrsteilnehmer vor den nahezu geräuschlos heranrollenden Elektrofahrzeugen. Zudem kann der Fahrer nach Belieben eine Klangwelt wählen, die seinen persönlichen Wünschen entspricht.

Für eine ideale Gewichtsverteilung hat Renault den Elektromotor des DeZir im Heck positioniert. Der Synchronmotor leistet 110 kW/150 PS. Das maximale Drehmoment beträgt 226 Nm. Der Elektroantrieb ermöglicht im DeZir den Spurt von 0 auf 100 km/h in fünf Sekunden. Die Beschleunigung von 0 auf 50 km/h ist schon in zwei Sekunden absolviert. Die auswechselbare Lithium-Ionen-Batterie verfügt über eine Kapazität von 24 kWh und ist senkrecht hinter den Sitzen platziert. Sie ermöglicht eine Reichweite von 160 Kilometern. Die Kühlung der Batterie erfolgt durch den gezielt zum Heck geleiteten Luftstrom und die seitlichen Lufteinlässe. Die Elektrostudie erlaubt die so genannte Rekuperation. Das heißt, beim Bremsen wird Bewegungsenergie zurückgewonnen und in Form von elektrischer Energie wieder in der Batterie gespeichert.

Der DeZir bietet drei unterschiedliche Batterieladeverfahren:

• Die Standardladung an der konventionellen Haushalts-steckdose erlaubt die vollständige Ladung der Batterien innerhalb von acht Stunden. Mit dieser Methode lassen sich die Energiespeicher beispielsweise über Nacht oder tagsüber auf einem Firmenparkplatz aufladen.

• Die Schnellladung an einer 400-Volt-Drei-Phasen-Kraftstromsteckdose erlaubt eine 80-prozentige Aufladung innerhalb von nur rund 20 Minuten.

 • Das Quickdrop-System ermöglicht den Wechsel der Batterie innerhalb von drei Minuten, ohne dass der Fahrer das Automobil verlassen muss.

Um mit dem DeZir eine möglichst hohe Reichweite zu erzielen, haben die Renault Ingenieure das Fahrzeuggewicht so gering wie möglich gehalten. Die leichte Kevlar-Karosserie bringt nur 830 Kilogramm auf die Waage. Für das Chassis kam der verwindungssteife und gewichtsoptimierte Rohrrahmen des Mégane Trophy zum Einsatz. Ebenso übernimmt die Studie die Radaufhängung des Rennwagens Mégane Trophy mit doppelten Dreieckslenkern, die ein besonders präzises Lenkverhalten ermöglichen.