Seat-Studie 20v20 "Veinte Veinte". Bild: Seat

Seat 20v20 “Veinte Veinte”: Die Spanier hatten die Studie auf dem diesjährigen Automobilsalon in Genf präsentiert. Bild: Seat

Seat-Chef Jürgen Stackmann sagte, das SUV sei für den chinesischen Markt geeignet, sollte die Entscheidung getroffen werden, so ein Bericht der Automotive News Europe (ANE) vom Freitag (10. Juli).

Das erste SUV von Seat soll nächstes Jahr in Europa auf den Markt kommen und dem Nissan Qashqai Konkurrenz machen. Die Technik des Modularen Querbaukastens (MQB) teilt es sich mit der kommenden Generation des Tiguan.

Das Seat-SUV für die Kunden in China müsste in einem chinesischen Werk gebaut werden, um sich zu rentieren, so ANE unter Berufung auf Stackmann. SUVs sind eines der wenigen Fahrzeugsegmente in China, die immer noch starkes Absatzwachstum verzeichnen. Im Mai waren die Verkäufe der chinesischen Herstellervereinigung CAAM zufolge um 44 Prozent gestiegen. Insgesamt war der Markt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in dem Monat nur um 1,2 Prozent gestiegen.

“Das SUV würde sehr gut zu China passen”, hatte Stackmann früher in diesem Monat auf einer Presseveranstaltung in London gesagt.

Seat hatte ursprünglich bereits für 2012 geplant, auf dem chinesischen Markt aktiv zu werden, dieses Vorhaben aber dann zurückgestellt, um sich auf seine verlustbringenden Probleme auf dem europäischen Markt zu konzentrieren.

Seats Schwestermarke Skoda hat bereits 2005 mit dem Verkauf von vor Ort produzierten Fahrzeugen begonnen. Seither wurde China zu Skodas größtem Markt mit einem Absatzplus von 24 Prozent im vergangenen Jahr auf 281.4000 Fahrzeuge.

Seither hat sich der Wettbewerb in China aber deutlich verschärft und das Wachstum verlangsamt. Eine neue Marke in China aufzubauen sei jetzt etwas ganz anderes und sehr viel schwieriger als vor fünf Jahren, sagte Stackmann.

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ks