Skoda-Vorstand Bernhard Maier

Skoda unter Vorstand Bernhard Maier verantwortet zukünftig die VW-Konzernstrategie in Indien. Bild: Skoda

| von Stefan Grundhoff

„Der Volkswagen Konzern hat uns diese verantwortungsvolle Aufgabe übertragen und unterstreicht damit das Vertrauen der Konzernführung in die Kompetenz der Skoda Mannschaft“, so der Vorstandsvorsitzende Bernhard Maier. Vor eineinhalb Jahren wurde Skoda Auto beauftragt, einen Plan für eine nachhaltig erfolgreiche Modelloffensive der Marken Skoda und Volkswagen in den Volumensegmenten auf dem indischen Markt zu entwickeln. Alle künftig lokal in Indien entwickelten und produzierten Modelle basieren auf dem modularen Querbaukasten des Volkswagen Konzerns. Mit dem Projekt INDIA 2.0 übernimmt Skoda gleichzeitig die Verantwortung für die Subkompakt-Plattform MQB A0 zunächst mit dem Fokus auf Indien. Die Vorstellung des ersten Skoda-Modells auf Basis der MQB-A0-IN-Plattform ist für 2020 vorgesehen. 

„Wir sind fest davon überzeugt: Gemeinsam mit Volkswagen haben wir nach anderthalb Jahren intensiver Arbeit nun den passenden Ansatz, um zur richtigen Zeit die richtigen Fahrzeuge auf den indischen Markt zu bringen. Das erste Modell auf der neuen MQB-A0-IN-Plattform stellen wir bereits 2020 vor“, so Bernhard Maier und fügt hinzu, „ich bin zuversichtlich, dass wir das Projekt ,INDIA 2.0‘ zum Erfolg führen.“ Leiter des Projekts wird der Geschäftsführer von Skoda Auto India Private Ltd, Gurpratap Boparai. Der VW-Konzern ist in Indien durch die drei Marken Audi, Skoda und VW vertreten. Während Audi eine eigene Strategie plant, werden die verbleibenden Marken zunehmend gemeinsame Plattformen nutzen. Laut IHS Markits Fahrzeugdaten verkaufte Skoda im Jahr 2017 in Indien 17.094 Einheiten, ein Zuwachs von 27,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Unternehmen verkauft vier Modelle in Indien: Rapid, Octavia, Superb und Kodiaq.

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