Strenge Vorgaben gegen die verheerende Luftverschmutzung und eine Kampagne der Zentralregierung für

Strenge Vorgaben gegen die verheerende Luftverschmutzung und eine Kampagne der Zentralregierung für mehr Sparsamkeit setzen das Autogeschäft in China unter Druck. - Bild: klange76 - Fotolia.com.

Analysten hatten ein größeres Plus erwartet. Der gesamte Fahrzeugmarkt war im vergangenen Jahr um 13,9 Prozent auf fast 22 Millionen Einheiten gewachsen.

Unterdessen wurde bekannt, dass die Regierung in Peking für dieses Jahr zehn Milliarden Yuan, umgerechnet 1,2 Milliarden Euro, bereitgestellt hat, um mehr Anreize für den Kampf gegen die verheerende Luftverschmutzung in China zu schaffen. Mit dem Geld sollen Städte und Regionen, die bedeutende Fortschritte bei der Verringerung der Schadstoffe gemacht haben, für ihre Bemühungen belohnt werden. Das geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss des Staatsrates hervor, der am Vortag unter Leitung von Regierungschef Li Keqiang in Peking tagte.

Das Vorgehen gegen die Luftverschmutzung soll demnach stärker in den Mittelpunkt der Politik gerückt werden. Es wird auch ein wichtiges Thema der Jahrestagung des Volkskongresses, der vom 5. bis voraussichtlich 15. März in Peking zusammenkommt. Der Schadstoffindex in der Hauptstadt stieg am Donnerstag wieder auf das Zehnfache des von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Grenzwertes.

Energieeffiziente Technologien sollen künftig stärker gefördert und veraltete Industrieanlagen beseitigt werden. Der Benzinverbrauch von Autos soll reduziert und die Verbreitung elektrischer Autos gefördert werden. Die Zentralregierung will den Schadstoffausstoß jeder Provinz überwachen und bei der Beurteilung der Leistungen der örtlichen Regierungen stärker berücksichtigen.

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dpa/Andreas Karius