Toshihiro Suzuki

Toshihiro Suzuki: Allianz unter der Voraussetzung einer Partnerschaft unter Gleichen. - Bild: Suzuki

Die Allianz sei von Anfang an unter der Voraussetzung einer Partnerschaft unter Gleichen eingegangen worden, sagte Suzuki-Vizepräsident Toshihiro Suzuki am Mittwoch lediglich auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Quartalspräsentation des Unternehmens.

Das Verhältnis zu Großaktionär Volkswagen, der sich vor anderthalb Jahren mit knapp 20 Prozent bei den Japanern eingekauft hatte, bekam zuletzt Risse. Man sei in eine Bewertung der Partnerschaft eingetreten, hatte Europas größter Autohersteller am Donnerstag mitgeteilt. Zuvor hatte der japanische Konzern seinem Unmut über den in seinen Augen drohenden zu großen Einfluss des deutschen Partners Luft gemacht.

Suzuki zeigte sich unwissend, wie es nun weitergeht. VW habe nicht konkret benannt, welche Punkte die Wolfsburger nun einer Prüfung unterziehen wollen, sagte Suzuki nur.

Mitte Juli sagte der für die Beziehungen mit Volkswagen zuständige Manager Yasuhito Harayama, man sei gegen eine Ausweitung des Einflusses der Deutschen auf Management-Entscheidungen. “Als die Zusammenarbeit mit Volkswagen beschlossen wurde, ist deutlich gemacht worden, dass wir nicht konsolidiert werden sondern unabhängig bleiben möchten.”

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke