VW Chattanooga breit

Montage im VW-Werk im US-amerikanischen Chattanooga: Mexikaner und US-Amerikaner überbieten sich derzeit gegenseitig mit Steueranreizen, um sich eine neue Produktionslinie von Volkswagen zu sichern. Bild: VW

Zuvor hätten Mexikos Behörden dem deutschen Automobilriesen bereits ein Angebot unterbreitet, damit dieser die Mischung aus Limousine und Geländewagen in dem mittelamerikanischen Land produzieren lässt. Das berichtet die österreichische Nachrichtenagentur Austria Presse Agentur (APA).

Mit einer Entscheidung über den Standort der Fertigungsstätte wird aber erst Ende Juni gerechnet. Die Bemühungen des Volkswagenkonzerns, auf dem schwierigen US-Markt wieder in Schwung zu kommen, haben damit einen Rückschlag erlitten.

VW hatte bereits im Januar das neue Modell auf der Detroiter Automesse angekündigt. Kurz darauf offerierte Bill Haslam, Gouverneur von Tennessee, VW Anreize im Umfang von 300 Millionen Dollar, wenn das Modell in seinem Bundesstaat produziert werde. Wegen des Konflikts um die Einführung eines Betriebsrates zog Haslam jedoch das Angebot zurück.

„VW braucht wieder viel zu lange, um das dringliche US-Problem anzugehen”, urteilt Analyst Arndt Ellinghorst von der ISI Group in London APA zufolge. Der deutsche Autobauer hat in den Vereinigten Staaten mit sinkenden Absätzen zu kämpfen.

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Gabriel Pankow / ks