ThyssenKrupp investiert kräftig in China und eröffnet eine Fertigung für Zylinderkopfhaubenmodule. Im Bild: der Hauptsitz in Essen. Bild: ThyssenKrupp

ThyssenKrupp nimmt neuen Automobilzulieferstandort in Mexiko in Betrieb. Im Bild: der Hauptsitz in Essen. Bild: ThyssenKrupp

Die Inbetriebnahme bedeutet eine deutliche Steigerung der Fertigungskapazitäten am Standort Puebla. Das bisherige Achsmontagewerk war zu klein geworden. Eine Reihe von Neuaufträgen machte eine Kapazitätserweiterung notwendig. Auf über 11.000 Quadratmetern Fläche sind nun sämtliche Logistik- und Montageprozesse unter einem Dach gebündelt. Täglich können so rund 2.200 Achsmodule produziert und an den Kunden ausgeliefert werden. ThyssenKrupp bestückt damit alle Modellplattformen von Volkswagen in Mexiko, wie zum Beispiel den VW Jetta, VW Golf A7 und den VW Beetle. Rund 240 Mitarbeiter sind am neuen Standort beschäftigt.

„Mexiko ist für uns eine der ganz wichtigen Wachstumsregionen im globalen Automobilgeschäft. Wir wachsen dort mit unseren Kunden, die von hier aus vor allem die Exportmärkte bedienen“, erläutert Dr. Karsten Kroos, CEO der Business Area Components Technology. Die Business Area verantwortet unter anderem das weltweite automobile Komponentenzuliefergeschäft von ThyssenKrupp. Weitere Investitionen in die Erweiterung bestehender und den Bau neuer Werke in Mexiko sind noch in diesem Jahr geplant.

Das Achsmontagegeschäft ist durch eine enge Anbindung an den Montagetakt der Automobilhersteller gekennzeichnet. In Taktzeiten von teilweise 45 Sekunden werden am neuen Standort in Puebla die Vorderachsen montiert und „just-in-sequence“ ausgeliefert. Bei diesem Verfahren wird jede Komponente präzise zum Zeitpunkt ihres Einbaus in das Fahrzeug an den Kunden geliefert. So vergehen im neuen Werk in Puebla von der Bestellung durch den Kunden bis zur Auslieferung der kompletten Achse gerade einmal 150 Minuten.

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