Mercedes-Benz USA breit

Wieder mal ein guter Monat in den USA: Bei Mercedes läuft es. Bild: Daimler

Bei den Volkswagen-Töchtern lief das Geschäft hingegen besser. Audi legte um 19 Prozent auf 15.653 verkaufte Autos zu, wobei der neue Audi A3 sehr positiv am Markt aufgenommen wurde.

Porsche raste ebenfalls zu einem Rekord. Mit 4.072 Stück (+1%) verkaufte der Sportwagenbauer soviel Fahrzeuge wie noch nie in den USA. Zugpferd bleibt das SUV-Modell Cayenne, das für fast die Hälfte der Verkäufe sorgte.

Auch Daimler legte eine Rekordfahrt hin. Die Stuttgarter setzten 29.329 Fahrzeuge ab, ein Plus von 12,1 Prozent. Soviel hatte das Unternehmen noch nie in einem April verkauft.

Ford und Chrysler enttäuschen

BMW konnte zumindest bei seiner Kernmarke eine deutliches Plus einfahren. Hier legten die Verkäufe um 8,5 Prozent auf 25.202 Neuwagen zu. Der Absatz des Mini brach wegen eines Modellwechsel hingegen um 24,1 Prozent auf 4.390 Stück ein. Konzernweit konnten die Münchener damit ein Plus von 2,0 Prozent auf 29.592 Fahrzeuge einfahren.

Gegen die heimischen Platzhirsche konnten die Deutschen mit ihren Stückzahlen naturgemäß nicht ankommen, allerdings zeigten sich Experten mit den Steigerungsraten der US-Hersteller teilweise unzufrieden. So sanken bei Ford die Verkäufe um 0,8 Prozent auf 210.355 Stück. Experten hatten hingegen mit einem Plus von 3,1 Prozent gerechnet.

Der zum italienischen Autobauer Fiat gehörende Chrysler-Konzern steigerte den Absatz zwar um 14 Prozent auf 178.652 Stück, was das beste Ergebnis in einem April seit 2007 bedeutet. Analysten waren aber von einem Anstieg um 16 Prozent ausgegangen.

Beim größten Autobauer General Motors legten die Verkäufe hingegen überraschend deutlich um 6,9 Prozent auf 254.076 Einheiten zu. Bei der Opel-Mutter hatten Experten nur ein Plus von 5,7 Prozent vorhergesagt.

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dpa/ Frank Volk