Auch das Öko-Mobil Prius-Hybrid kann Toyotas Image-Schaden in den USA nicht mildern. (Bild: Toyota)

Auch das Öko-Mobil Prius-Hybrid kann Toyotas Image-Schaden in den USA nicht mildern. (Bild: Toyota)

Als wenn der Image-Schaden nach, der Rückruf aktion nicht schon groß genug wäre, bittet nun die US-Regierung Toyota nun noch richtig zur Kasse. Wie das US-Verkehrsministerium mitteilte, fordert die Regierung umgerechnet rund 12 Millionen Euro Schadenersatz von Toyota.

Zur Begründung heißt es, das Unternehmen habe vier Monate lang nicht über die Probleme bei Gas- und Bremspedalen informiert und somit seine Pflichten verletzt.

Demnach hätte der japanische Auto-Hersteller bereits im September vergangen Jahres über die Probleme mit verklemmten Gaspedalen Bescheid gewusst, aber erst im Januar 2010 mit der Rückrufaktion begonnen.

US-Verkehrsminister Ray LaHood wählte am Montag in Washington drastische Worte. “Sie haben nichts unternommen, um Millionen Fahrer und ihre Familien zu schützen.” Nun hat Toyota zwei Wochen Zeit, die Strafe anzunehmen oder abzulehnen.

Egal wie. Weiterer Ärger steht ins Haus. Derzeit laufen etliche Zivilverfahren von Unfallopfern oder deren Angehörigen. 34 Menschen sollen alleine in den USA wegen der Defekte gestorben sein.

Toyota musste wegen der technischen Schwierigkeiten weltweit rund neun Millionen Fahrzeuge zurückrufen.