Porsche kommt auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt nur schwer in Fahrt. Im Mai musste der Zuffenhausener Sportwagen-Hersteller bei den Verkäufen ein Minus von fünf Prozent im Vergleich zum Vormonat hinnehmen. Besonders schwer traf es den Cayenne (wird im Juli durch die neue Version ersetzt) mit einem Rückgang von 77 und die 911er-Baureihe mit 24 Prozent.

Trotz der negativen Entwicklung gibt es Licht am Ende des Tunnels: Der Porsche Panamera war in den USA im Monat Mai 2010 erneut die am meisten verkaufte Baureihe der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart. Der Zuffenhausener Sportwagen-Hersteller lieferte den Gran Turismo an insgesamt 605 US-Kunden aus. In einem noch immer angespannten Marktumfeld verkaufte Porsche im Berichtszeitraum insgesamt 1.873 Fahrzeuge. Das entspricht einem leichten Rückgang von rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Besonders erfolgreich war der Boxster, für den Mittelmotor-Sportwagen entschieden sich im Mai 349 US-Kunden. Das entspricht einem Plus von 52 Prozent. Vom Cayman wurden 183 Einheiten (-2 %) verkauft. Fahrzeuge der Bauhreihe 911 wurden an 539 Kunden ausgeliefert (-24 %). Von der ersten Generation des Cayenne wurden 197 Fahrzeuge verkauft. Grund für den lebenszyklusbedingten Rückgang von rund 77 Prozent ist der bevorstehende Start der neuen Generation des sportlichen Geländewagens, der in den USA ab Juli 2010 auch als Hybrid-Modell erhältlich ist.