Die Partystimmung dürfte bei Hyundai und Kia in den USA erstmal vorbei sein: Der südkoreanische

Die Partystimmung dürfte bei Hyundai und Kia in den USA erstmal vorbei sein: Der südkoreanische Autobauer muss 140.000 Autos zurückrufen (Bild: Hyundai)

Der südkoreanische Autobauer Hyundai ruft in den USA fast 140.000 Autos wegen Lenkproblemen zurück. Betroffen sei das Modell Sonata, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Sonntag auf ihrer Webseite mit. Es gebe Probleme mit der Lenkradsäule, durch die “der Fahrer an Lenkkapazität einbüßen kann, wodurch es ein erhöhtes Unfallrisiko gibt”.

Deshalb würden 139.500 Autos zurückgerufen. In den USA war es in den vergangenen Monaten vermehrt zu technischen Problemen an Autos unterschiedlicher Marken und entsprechenden Rückrufaktionen gekommen.

Auch zwei deutschen Autobauer bleiben von Ärger nicht verschont: Volkswagen und Audi müssen in den USA die Reparaturkosten für fast 480.000 Fahrzeuge zahlen. Die Autohersteller hätten einem außergerichtlichen Vergleich zugestimmt, wie die beteiligte Anwaltsfirma McNulty Law Firm am Montag in Los Angeles mitteilte.

Eine Gruppe von Klägern hatte moniert, dass bei Audi’s A4 der Baujahre 1997 bis 2004 und VW-Passats aus den Jahren 1998 bis 2004 der 1,8 Liter Turbo-Motor ungewöhnlich anfällig für Ablagerungen von Ölschlamm und Verbrennungsrückstände sei, was häufig zu Motorausfällen führe. Das Bostoner Bundesgericht muss dem Vergleich noch zustimmen. Als Termin dafür ist der 11. März 2011 angesetzt.

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