Brasilien spielt in der globalen VW-Strategie eine wichtige Rolle. Dazu wird Volkswagen eine Produkt-Offensive fortsetzen und seine Fertigungskapazitäten vor Ort weiter ausbauen. Von 2009 bis 2014 investiert das Unternehmen hierfür 2,3 Milliarden Euro. Jetzt trafen sich VW-Personalvorstand Dr. Horst Neumann, und der Vorsitzende des Welt-Konzernbetriebsrats, Bernd Osterloh mit dem brasilianischen Staatspräsidenten Luiz Inácio Lula da Silva, um die Entwicklung des Automobilmarktes Brasilien zu erörtern.

Brasilien gehört heute zu den drei absatzstärksten Märkten und langfristig zu den strategischen Wachstumsmärkten des Volkswagen Konzerns. Unternehmensziel ist es, bis 2014 in Brasilien eine Million Fahrzeuge jährlich zu verkaufen. Dazu wird Volkswagen eine Produktoffensive fortsetzen und seine Fertigungskapazitäten vor Ort weiter ausbauen. Von 2009 bis 2014 investiert das Unternehmen hierfür 2,3 Milliarden Euro.

Deswegen trafen der Personalvorstand der Volkswagen Aktiengesellschaft, Dr. Horst Neumann, und der Vorsitzende des Welt-Konzernbetriebsrats, Bernd Osterloh den brasilianischen Staatspräsidenten Luiz Inácio Lula da Silva. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die aktuelle Entwicklung des Automobilmarkts in Brasilien.

Neumann betonte: „Unsere Standorte bei Volkswagen do Brasil haben sich mitten in der weltweiten Finanzkrise ebenso gut behauptet wie Brasilien. Der Volkswagen Konzern produziert hier seit mehr als 55 Jahren Fahrzeuge. Der Gol ist das Auto Brasiliens. Dies ist vor allem dem Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken. Ihr Engagement bleibt ein wesentlicher Erfolgsfaktor in unserer weltweiten Unternehmensstrategie Mach 18.”

Osterloh sagte: „Volkswagen hat mit seinem langfristigen und nachhaltigen unternehmerischen Engagement in Brasilien über die Jahrzehnte recht behalten. Das Land entwickelt sich positiv. Diese Rahmenbedingungen lassen auch Volkswagen in Brasilien erfolgreich sein. So sicher wie heute waren die mehr als 21.000 Arbeitsplätze an unseren Standorten in Anchieta, Curitiba, Taubaté und Sao Carlos lange nicht. Wir sind von der Entwicklung Brasiliens und der Leistung unserer Kolleginnen und Kollegen beeindruckt.“ Das Präsidium des Welt-Konzernbetriebsrats würdige diese Leistung durch seine dreitägige Tagung an den Standorten von Volkswagen. Zum Programm gehört ein Zusammentreffen mit dem Präsidenten des Internationalen Metallarbeitergewerkschaftsbundes, Berthold Huber, der auch Vorsitzender der IG Metall ist, und den brasilianischen Gewerkschaften.

Bei Volkswagen do Brasil – 1953 gegründet – arbeiten 21.700 Beschäftigte in vier Fertigungsstätten. Mit 22 Modellen produziert Volkswagen in Brasilien die umfassendste Modellpalette des Landes. Der Gol ist seit 23 Jahren Bestseller im Markt. Von Januar bis April dieses Jahres lieferte Volkswagen 217.000 Fahrzeuge auf dem brasilianischen Markt aus. Das war ein Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr 2009 waren die Auslieferungen um 8,7 Prozent auf 688.300 Fahrzeuge gestiegen.