VW Motor

Volkswagen hat in China eine Aggregate-Aufbereitung eröffnet und will pro Jahr 15.000 Motoren aufbereiten. - Bild: VW

Künftig können chinesische Autofahrer bei VW-Original-Teilen bis zu 50 Prozent sparen. Der Wolfsburger Autobauer hat gemeinsam mit Partner FAW vor wenigen Tagen im ostchinesischen Dalian die erste Aggregate-Aufbereitung des Konzerns außerhalb Deutschlands eröffnet. Jährlich sollen hier 15.000 Motoren aufbereitet werden. Insgesamt 10,9 Millionen Euro (100 Mio. RMB) investierten beide Unternehmen in die Anlage.

Aufbereitung im Sinne der Umwelt

Volkswagen selbst verfügt auf dem Gebiet über mehr als 60 Jahre Erfahrungen. Sein Aufbereitungswerks in Kassel generiere eine Qualität auf Neuteile-Niveau, heißt es. In Dalian stand das Werk gewissermaßen Pate.

Da 70 Prozent der Materialien bei Motoren wieder verwendbar sind, können durch die Aufbereitung der Aggregate Rohstoffe wie Stahl in großem Stil gespart werden. Unter Umweltgesichtspunkten interessant vor allem in einem Land wie China, das für seinen Rohstoffhunger bekannt ist. Aber auch in Europa sind “Original Austausch Teile” mit Blick auf das steigende Umweltbewusstsein und die zunehmende Preissensibilität gefragter denn je.

In Dalian will man die Aufbereitung auf weitere Motorentypen und zusätzlich auf Getriebe erweitern. Zudem soll ein Prüfzentrum entstehen, in dem künftig Getriebe und Motoren unter chinesischen Fahrgewohnheiten getestet werden.

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Auto-Reporter.NET/arie