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In Südostasien hat Toyota ein Drittel Marktanteil, Volkswagen bislang nur gut ein Prozent. - Bild: Volkswagen

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf Insider berichtete, haben sich die Wolfsburger um Steuererleichterungen für solche Unternehmen beworben, die im großen Stil in eine lokale Produktion investieren. Eine Entscheidung für ein VW-Werk in dem Land sei aber noch nicht gefallen.

Ein VW-Sprecher wollte die Spekulationen nicht kommentieren. Grundsätzlich schaue sich der Konzern aber nach wie vor die Möglichkeiten in Südostasien an. Die sogenannte Asean-Region, zu der etwa auch Indonesien oder Malaysia gehören, gilt als einer der wichtigsten Wachstumsmärkte in der Autowelt. Dort gibt bislang der VW-Rivale Toyota den Ton an: Die Japaner haben in Südostasien ein Drittel Marktanteil, Volkswagen nur gut ein Prozent.

Laut Bloomberg müssten Konzerne für die Steuervorteile umgerechnet mindestens 200 Millionen US-Dollar in Fabriken vor Ort stecken und spätestens 2019 mit der Produktion beginnen. Binnen vier Jahren müssten sie auf 100 000 Autos jährlich kommen. Unternehmen hätten sich bis zum 31. März für das Regierungsprogramm bewerben können.

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dpa-AFX/Andreas Karius