Suzuki-Fertigung in Indien

Suzuki-Fertigung in Indien

Der japanische Kleinwagenhersteller will mit seinem neuen Allianzpartner in allen Bereichen umweltverträglicher Technologien kooperieren. Inzwischen seien Gespräche über mögliche Kooperationsbereiche mit VW aufgenommen worden, hieß es dazu aus Hamamatsu. Fertigungs- und Entwicklungsallianzen mit US- und europäischen Pkw-Herstellern sollen demnach reorganisiert werden. Ende Februar werde die mit General Motors (GM) gemeinsam betriebene Entwicklung eines Hybridsystems beendet. Eingestellt werde wahrscheinlich auch Projekt mit GM zu Brennstoffzellen, teilte das japanische Unternehmen  mit.

Suzuki und die Volkswagen AG hatten ihr Bündnis Anfang Dezember geschlossen. Europas größter Autokonzern erwarb jetzt für rund 1,7 Milliarden Euro faktisch knapp ein Fünftel an Suzuki. Der japanische Motorrad und Kleinwagenspezialist will seinerseits die Hälfte des Kaufpreises in Volkswagen-Aktien investieren. Diesen Part der wechselseitigen Beteiligung mit Volkswagen will Suzuki nun so schnell wie möglich erfüllen. Allerdings seien derzeit nur wenige Aktien am freien Markt verfügbar, erklärte Suzuki-CEO Osamu Suzuki.

Neben der Porsche Automobil Holding SE, die 51% an Volkswagen hält, sind das Bundesland Niedersachsen mit 21% und Katar mit 17% beteiligt. Suzuki wolle sich nun nach einem Aktionär umschauen, der Anteilsscheine verkaufen könnte.