Martin Winterkorn

VW-Chef Martin Winterkorn gehört künftig als einziger Deutscher zu einem Beraterzirkel um Chinas Premier Li Keqiang. - Bild: VW

Am Mittwoch trafen sich der Regierungschef und seine Berater das erste Mal in Peking, berichtet das “Handelsblatt” (Donnerstag).

“Ein Thema, das wir diskutiert haben, war Chinas Strategie, seine zentralen und westlichen Regionen zu entwickeln”, zitiert die Zeitung den VW-Chef. Volkswagen unterstütze den Kurs mit einer neuen Fabrik in Changsha und seiner Go-West-Strategie, einem Werk in Urumqi.

Zum sogenannten Global CEO Advisory Council gehören dem Bericht zufolge neben Winterkorn internationale Firmenchefs wie General-Electric-Chef Jeffrey Immelt und Disney-Boss Robert Iger aus den USA oder Carrefour-Chef Georges Plassat aus Frankreich.

Volkswagen investiert Milliarden im Reich der Mitte

In China operiert der Wolfsburger Autokonzern mit zwei staatlichen Joint-Venture-Partnern. In den ersten vier Monaten 2013 setzte VW ein Drittel seiner Autos in China ab. Gemeinsam mit den Partnern baut Volkswagen sieben neue Werke und investiert in den nächsten Jahren insgesamt mehr als zehn Milliarden Euro.

Trotz der Zusammenarbeit mit den Staatsfirmen läuft es in China mitunter nicht immer ohne Probleme für den Konzern: So sah sich Europas größter Autobauer zuletzt zu einer größeren Rückrufaktion genötigt.

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dpa/Handelsblatt/Guido Kruschke