Dr. Winterkorn

Dr. Martin Winterkorn: China ist heute schon der weltweit größte Absatzmarkt für Automobile und dürfte auch weiterhin substanziell wachsen. - Bild: VW

Das teilte VW am Dienstag in Wolfsburg mit. Der Konzern kann seine Wachstumsstrategie im Reich der Mitte damit wie geplant fortsetzen.

Die neuen Standorte entstehen im ostchinesischen Yizheng in der Provinz Jiangsu gemeinsam mit dem Partner Shanghai Volkswagen und im im südchinesischen Foshan in der Provinz Guangdong mit dem Joint Venture FAW-Volkswagen.

VW-Chef Martin Winterkorn sagte bei der Vertragsunterzeichnung im Kanzleramt in Berlin, China sei heute schon der weltweit größte Auto-Absatzmarkt und dürfte auch weiterhin wachsen. “Mit neuen, umweltfreundlichen Modellen und dem Ausbau unserer lokalen Produktionskapazitäten will der Volkswagen Konzern dieses Wachstum in China wesentlich mitgestalten.”

Mittelfristige Fertigungskapazität: drei Millionen Fahrzeuge

In den beiden neuen Werke sollen jeweils 300.000 Autos im Jahr vom Band laufen. Die Produktion soll 2013 beginnen. “Die neuen Fabriken sind ein wichtiger Bestandteil unserer Planung, gemeinsam mit den lokalen Partnern die Fertigungskapazität in China mittelfristig auf drei Millionen Fahrzeuge zu erhöhen”, sagte VW-China-Chef Karl-Thomas Neumann. 2010 hatte der VW-Konzern in China 1,9 Millionen Autos ausgeliefert.

Angesichts der hohen Nachfrage hatte VW sein Investitionsprogramm für China auf 10,6 Milliarden Euro im Zeitraum 2011 bis 2015 angehoben. Geplant ist neben den beiden neuen Standorten auch der Ausbau der bestehenden Werke Nanjing und Chengdu.

dpa/Guido Kruschke