Zentrale von Volkswagen Russland in Kaluga

Die Zentrale von Volkswagen Russland in Kaluga. Bild: Volkswagen

| von Stefan Grundhoff

Der Großteil der exportierten Fahrzeuge war der auslaufende Skoda Yeti mit insgesamt 15.600 Modellen. In diesem Jahr wurden weitere 9.500 Autos in die ehemaligen GUS-Staaten exportiert. Zudem liefert die Fabrik mit Sitz in Kaluga auch Komponenten in die Hauptwerke von Skoda in Tschechien. In 2017 waren dies zu Beispiel 7.000 vorgefertigte Zylinderblöcke, die ins Motorenwerk nach Mlada Boleslav gebracht wurden.

Anfang des Jahres unterzeichnete Volkswagen Russland eine Vereinbarung mit den russischen Zollbehörden, die den Export unterstützen soll. Die neue Regelung ermöglicht die "Verarbeitung im Zollgebiet", was eine Befreiung von der Zahlung von Zöllen für Bauteile zur Herstellung von Fahrzeugen, die für den Export bestimmt sind, bedeutet. Die Fähigkeit des russischen Volkswagen-Werks, Exporte nach Mitteleuropa zu liefern, könnte sich angesichts der Kapazitätsengpässe von Skoda als nützlich erweisen. Derzeit kann man insbesondere die Nachfrage nach dem Karoq-SUV nicht decken.

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