Der europäische Automarkt ist auch im Juni wieder gewachsen. Bild: Fotolia/Chungking

Der europäische Automarkt ist auch im Juni wieder gewachsen. Bild: Fotolia/Chungking

Das teilte der Herstellerverband ACEA mit. Damit liegt die Wachstumsrate etwas unter der der Vormonate. Im gesamten ersten Halbjahr rollten 9,1 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahreszeitraum aus den Autohäusern.

Robust war die Nachfrage im Juni nach Fahrzeugen der deutschen Premiumhersteller BMW und Daimler, die beide um rund 16 Prozent zulegten. Volkswagen verlor nach dem Abgasskandal dagegen Marktanteile. Der Absatz stieg konzernweit nur um 1 Prozent, konnte mit dem Markt also nicht mithalten. Die Koreaner und Japaner legten bis auf Mitsubishi alle zweistellig zu, während das Bild für die Franzosen geteilt war: Während die Nachfrage nach Autos von Renault um fast 20 Prozent anzog, verzeichnete PSA leichte Einbußen.

Regional betrachtet wurde das Wachstum vor allem von einigen Ländern Südeuropas getragen. Aber auch in Deutschland war das Absatzwachstum der Hersteller mit einem Plus von 8,3 Prozent robust. Unter den großen Abnehmerländern war Großbritannien der größte Verlierer. Hier gaben die Verkaufszahlen um 0,8 Prozent nach.

Allerdings kann die Entscheidung der Briten zum Verlassen der Europäischen Union nur einen geringen Anteil an dem Verkaufsschwund haben, lag doch die Brexit-Abstimmung im letzten Drittel des Monats.