Jetzt ist es amtlich: Top-Manager Siegfried Wolf verlässt mit 15. November den austro-kanadischen Autozulieferer Magna und wechselt zum Misch-Konzern “Basic Elements”, der zum Firmen-Imperium des russischen Oligarchen Oleg Deripaska gehört.

Einder der Gründe, die zum Abgang von Wolf führten, dürften in der gescheiterten Übernahme von Opel liegen. Außerdem wollte Frank Stronach seinem Top-Manager keine Steine in den Weg legen: „Als Deripaska kürzlich an uns herantrat und um Erlaubnis ersuchte, Sigi ein Angebot zu machen, stellten wir klar, dass die Entscheidung letztlich bei ihm selbst liegt“, stellt der Magna-Chef klar.

Stronach wäre nicht Stronach, wenn er nicht noch einen Vorteil aus diesem Wechsel ziehen würde. Magna will die Beziehungen zum russischen Konzern nutzen, um auf dem russischen Markt zu wachsen.

Wolf wird bei der Basic-Elements-Division „Russian Machines“ die strategische Verantwortung für die Pkw- und Nutzfahrzeugsparte übernehmen und auch für den Militär- und Luftfahrtbereich zuständig sein.

Siegfried Wolf legte bei Magna eine Traum-Karriere hin. Vor 15 Jahren trat Wolf in den Magna-Konzern ein. Seit April 2005 teilt sich der 52-Jährige mit Donald Walker die Konzernspitze von Magna International. Walker wird die Geschäfte künftig alleine führen.