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Der Automobilzulieferer Bosch hatte Ende September offengelegt, dass er Komponenten für Abgassysteme der nun in Verruf geratenen VW-Dieselfahrzeuge geliefert hat. (Bild: Bosch)

Einer von mehreren Klägervertretern gegen die Volkswagen AG hat ein sogenanntes hat “document preservation” an den Industrieriesen geschickt. Der Schritt könnte sich ausweitende Untersuchungen bei dem Autozulieferer zur Folge haben. In dem Brief wird Bosch aufgerufen, “sämtliche potenziellen Beweise” im Zusammenhang mit dem Fall aufzubewahren, darunter Dokumente und elektronische Daten, die im Zusammenhang stehen mit “jeder Generation der Dieselabgas-Software und des Logik-Designs, die installiert oder angewendet wurden in Fahrzeugen”.

Bei dem document preservation handelt es sich um ein anwaltliches Routinemanöver. Motley Rice LLC, eine in South Carolina beheimatete Anwaltskanzlei, die das Schreiben verschickt hat, nennt Bosch in dem Rechtsstreit nicht namentlich. Bosch lehnte am Freitag (2.10.) eine Stellungnahme zu dem “document preservation”-Schreiben ab.

Robert Wall und Christopher Alessi, Dow Jones Newswires / ks

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