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Bei Werkstoffanalysen eines Relais in einem Ladegerät war festgestellt worden, dass das entsprechende Bauteil neben Silber auch Cadmium pro enthalten soll. (Bild: ks)

Ein Konzernsprecher sagte am Dienstag (31. Juli), eine entsprechende Rückrufanordnung durch das Kraftfahrtbundesamt (KBA) sei zur Zeit "in Klärung". Zuvor hatte die Wirtschaftswoche darüber berichtet. Demnach hat VW selbst die Behörde am 20. Juli informiert, dass eine mögliche Nicht-Konformität mit der europäischen Altfahrzeuggesetzgebung vorliegen könnte - sie regelt die spätere Entsorgung der Fahrzeuge.

Bei Werkstoffanalysen des in einem Ladegerät enthaltenen Relais war festgestellt worden, dass das entsprechende Bauteil neben Silber auch 0,008 Gramm des giftigen Schwermetalls Cadmium pro Gerät enthalte. Die vom Zulieferer eingereichten Materialdaten hätten keine Angaben über die Cadmium-Verwendung enthalten. "Die Serienfertigung und die Auslieferung der entsprechenden Fahrzeuge wurden sofort gestoppt, das betroffene Bauteil durch das eines anderen Zulieferers ersetzt und die Fertigung wieder aufgenommen", erklärte ein Volkswagen-Sprecher in einer schriftlichen Stellungnahme. Das eingebaute Cadmium-Teil befinde sich in einem geschlossenen Gehäuse.

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dpa