Luca de Meo breit

Seit vier Wochen im Amt hat Seat-Chef Luca de Meo erste Ideen, wie er das Profil der Marke Seat schärfen will. (Bild: Archiv)

Der von Audi kommende de Meo hat seinen neuen Job in Martorell erst vor vier Wochen angetreten – und dort scheint er sein Werk gewohnt schwungvoll anzupacken. So hat der Italiener als ein Handlungsfeld für die Marke das Themenfeld Infotainment entdeckt. Hier möchte er – passend zur jugendlich-sportlichen Ausrichtung – die Marke zu einem globalen führenden Hersteller entwickeln. Die vom neuen Konzernchef Matthias Müller ausgerufene Dezentralisierung des Konzerns mit mehr Eigenverantwortung bei den eigenen Marken bezeichnete de Meo als “historische Chance” sich vom VW-Mainstream loszulösen und die eigenen Markenwerte zu entwickeln und zu stärken. Das, betonte de Meo, seien aber Ideen für dei Zukunft, die er auch nicht ausführte. Zunächst gelte die volle Konzentration der Umsetzung der laufenden, noch unter Jürgen Stackmann entwickelten Modellstrategie. Zentraler Punkt ist die Markteinführung des ersten SUV der Marke Seat und die globale Neuaufstellung der Marke.

Seat gilt seit Jahren als Sorgenkind im VW-Markenportfolio. Unter der Führung von Jürgen Stackmann, der im Zuge des Abgasskandals zum VW-Vertriebsvorstand berufen wurde, hat die spanische Marke eine deutlich positive Entwicklung genommen und verzeichnet Wachstum.

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fv

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