Ford Pick-up

Pick-ups wie die F-Series von Ford erfreuen sich in den USA großer Beliebtheit; das lässt den Gewinn des US-Autobauers in die Höhe schnellen. (Bild: Ford)

Der Nettogewinn stieg von 1,15 Milliarden Dollar auf 2,45 Milliarden US-Dollar, wie die Ford Motor Co mitteilte. Je Aktie verdiente der Konzern 61 Cent, nach 29 Cent im Vorjahreszeitraum. Auf operativer Basis verdiente der Konzern 68 Cent je Anteil.

Das war mehr als Analysten im Konsens mit 48 Cent je Stück erwartet hatten. Die viel beachtete Marge in Nordamerika lag bei 12,9 Prozent, ein Rekord für den Dreimonatszeitraum und deutlich höher als die 8,7 Prozent beim Konkurrenten General Motors.

Der US-Markt ist derzeit insgesamt auf Wachstumskurs. Die niedrigen Kraftstoffpreise lassen die Nachfrage nach den für Händler profitablesten Fahrzeugen in den Autohäusern - Trucks und SUVs - steigen, das führt zu robusten Gewinnen für die großen Drei aus Detroit und andere große Marktteilnehmer in den USA. Der Umsatz von Ford legte um 11 Prozent auf 37,7 Milliarden Dollar zu.

In Europa buchte Ford das beste Quartal seit 2008. Der Konzern schrieb einen Vorsteuergewinn von 434 Millionen Dollar, im Vorjahreszeitraum hatte er noch 42 Millionen Dollar Verlust geschrieben. Die Restrukturierungsbemühungen in der lange kriselnden Region erzielen langsam Ergebnisse.

Unterwegs im Ford Super Duty mit dem 6,7 Liter großem Turbodiesel.

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