Hyundai

Hyundai hat am Wochenende die Produktion in seinem südkoreanischen Werk eingestellt und Ssangyong plant, sein Werk in Pyeongtaek bis zum 12. Februar stillzulegen. (Bild: Hyundai)

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters sind die Fertigungsunterbrechungen hauptsächlich auf die Schließung von Werken in China aufgrund des Coronavirus zurückzuführen, durch den die Komponentenversorgung unterbrochen wurde. Hyundai sucht aktuell nach alternativen Lieferanten in Südkorea und anderen Teilen Chinas, um längere Fertigungsausfälle zu verhindern.

Wuhan, Hauptstadt der chinesischen Provinz Hubei, hat sich in den letzten Wochen zum Epizentrum des Ausbruchs des Lungenvirus entwickelt. Der Ausbruch wurde am 31. Dezember 2019 in Wuhan offiziell bestätigt. Das Virus hat sich weltweit auf mehr als 9.320 Menschen ausgebreitet und bislang mehr als 200 Menschen das Leben gekostet. Wuhan wurde am 24. Januar unter Quarantäne gestellt.

Nachdem die chinesische Zentralregierung eine Verlängerung der Neujahrsferien bis gestern angekündigt hatte, haben mehrere große Städte und Provinzen, darunter Shanghai, Peking, Chongqing, Zhejiang und Guangdong, eine weitere Verschiebung bis zum 10. Februar angekündigt. Mehrere in der Region ansässige Autohersteller und Zulieferer haben aus diesem Grund entweder ihren Betrieb zurückgefahren oder ihre Werke geschlossen.

Sie möchten gerne weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos:

Bleiben Sie stets zu allen wichtigen Themen und Trends informiert.
Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein.

Mit der Registrierung akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen der Portale im Industrie-Medien-Netzwerks. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen.

Sie sind bereits registriert?