Silverstone

Schon heute nutzt Jaguar die Rennstrecke von Silverstone. um neue und historische Fahrzeuge zu präsentieren. (Bild: JLR)

Das geht aus Dokumenten hervor, die der Financial Times vorliegen. Demnach hat der OEM bereits im Juli eine Immobilienberatung beauftragt, den Wert der Rennstrecke samt der darauf befindlichen Immobilien zu schätzen. Ein Schnäppchen ist Silverstone nicht. Zwischen 32 Millionen und 73 Millionen Euro müsste die Tata-Tochter auf den Tisch legen.

Silverstone soll nicht nur die neue prestigeträchtige Zentrale mit Büros für rund 1.000 Mitarbeiter, hier will der Autobauer sein Heritage Centre samt Hotel und Besucherzentrum einrichten, um seine historischen Modelle einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Eine offizielle Bestätigung der Pläne durch JLR liegt nicht vor. Der OEM sei aber immer auf der Suche nach Investitionsmöglichkeiten in Großbritannien, heißt es aus Unternehmenskreisen.

Die Analysten von IHS Automotive halten es allerdings für nicht allzu realistisch, dass JLR die Rennstrecke tatsächlich kaufen wird. Schließlich wurde erst Anfang November dieses Jahres bekannt, dass die Tata-Tochter Kosten in Höhe von 6,35 Milliarden Euro einsparen will. Eine Rennstrecke aus reinen Prestige-Gründen zu kaufen, passt nicht in diese Strategie.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern JLR Autobauer

Gabriel Pankow

Sie möchten gerne weiterlesen?