AUTOMOBIL PRODUKTION: Was haben Sie seit Amtsantritt angeschoben?
In den letzten 25 Jahren haben meine Vorgänger hier hervorragende Arbeit geleistet. Skoda steht heute besser da als jemals zuvor. Die Hauptaufgabe, an der wir im Vorstand arbeiten, lautet jetzt, das Unternehmen zukunftssicher zu machen, und den Erfolg von Skoda in die nächsten Dekaden fortzuschreiben. Wir haben dafür die Skoda Strategie 2025 entwickelt und verabschiedet. Wir kennen die Meilensteine und wissen, wann wir sie erreichen müssen. Jetzt geht es an die Umsetzung. 

Skoda-Chef Bernhard Maier
(Bild: Skoda)

AUTOMOBIL PRODUKTION: Welche Investitionen sieht Ihre Strategie vor?
Skoda investiert seit Jahren auf hohem Niveau. Das wird so bleiben und in manchen Bereichen gegebenenfalls noch ansteigen. Ein Großteil fließt in die Entwicklung neuer Fahrzeugkonzepte, wir müssen uns intensiv auf das Elektrozeitalter vorbereiten und neue Geschäftsmodelle mit neuen Dienstleistungen zum Laufen bringen. Gerade die Finanzierung der Elektropalette ist anspruchsvoll, weil wir gleichzeitig auch weiter in konventionelle Antriebe investieren müssen. Wir sehen, dass wir zusätzliche Produktionskapazitäten schaffen müssen und die Entwicklung neuer Märkte wird Geld kosten. Vor uns liegt also ein sportliches Programm.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Ihre Investition in China soll zwei Milliarden Euro betragen haben für die beiden China-SUVs…
Das Investitionsvolumen von 2 Mrd. Euro bezieht sich auf die gesamten Aktivitäten, die wir bis 2020 gemeinsam mit dem Joint Venture SAIC Volkswagen in China umsetzen werden. Die zwei SUV sind nur ein Teil davon.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Und die 300 Millionen Euro sind allein für den Produktionshochlauf des Kodiaq?
Dabei handelt es sich um die Investitionen dieses Jahres in unsere Stammwerke in Tschechien.  Die Vorbereitung der Produktion für den Kodiaq spielt dabei eine Rolle, aber auch Maßnahmen, um die sehr hohe Nachfrage etwa nach dem Superb bedienen zu können. Hier werden unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Und auch die ersten Reaktionen auf den Kodiaq stimmen uns zuversichtlich. Um all diesen Anforderungen Rechnung zu tragen, werden wir jetzt einen Ausbau unserer Werke vornehmen.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Das bedeutet, dass der Seat Ateca auch mittelfristig bei Ihnen produziert wird?
Dafür ist investiert worden und die Produktion läuft. Wir haben einen gut funktionierenden Produktionsverbund, der auf Jahre ausgeplant ist.

AUTOMOBIL PRODUKTION: Sie planen den Ausbau in Kvasiny von jährlich 300.000 Einheiten auf wie viel?
An diesem Standort liegt die Kapazität zurzeit bereits bei knapp 300.000 Fahrzeugen jährlich. Wir prüfen derzeit, in welchem Umfang wir hier weitere Ausbauschritte vornehmen können.

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