Eine nachhaltige Zukunftsvision aus dem Polestar Design Contest.

Polestar arbeitet an einem vollständig klimaneutralen Auto. (Bild: Polestar)

Nach einer dreijährigen Vorentwicklungsphase will Polestar mit der Entwicklung eines serienreifen, komplett klimaneutralen Pkw starten und diese bis 2030 abschließen. Das Joint Venture von Volvo und Geely sucht hierfür den branchenübergreifenden Schulterschluss, an dem unter anderem ZF beteiligt ist.

Der deutsche Zulieferer legt beim sogenannten Polestar 0 Project den Fokus auf die Entwicklung und Produktion von nachhaltigen, elektrischen Antrieben. Zudem bringen die Friedrichshafener ihre Systemkompetenz sowie die Expertise im Bereich Fahrwerktechnik sowie aktive und passive Sicherheitstechnik ein.

Ebenfalls beteiligt ist Autoliv: Der Zulieferer mit Sitz in Stockholm nimmt sich emissionsfreien Sicherheitsausstattungen wie Airbags und Gurten an. Der Spezialist für Fahrzeuglichtsysteme und Autoelektronik ZKW arbeitet unterdessen bei klimaneutralen, elektrischen Steuerungssystemen und Verkabelungen mit Polestar zusammen.

CO2-neutrale Materialien als Basis für Polestar 0

Für die Materialien des Polestar 0 Project zeigen sich der schwedische Stahlkonzern SSAB und der norwegische Aluminiumproduzent Hydro verantwortlich. Sie sollen gemeinsam mit dem OEM fossilfreien Stahl sowie kohlenstofffreies Aluminium entwickeln. So sollen nicht nur konventioneller Stahl, sondern auch andere Materialien mit erheblicher CO2-Bilanz ersetzt werden.

„Für dieses Projekt müssen wir Lösungen erschließen, die sich noch im Innovationsstadium befinden. Gemeinsam können wir das scheinbar Unmögliche möglich machen“, hofft Hans Pehrson, Projektleiter sowie ehemaliger Leiter der Forschung und Entwicklung bei Polestar.

Polestar sucht weitere Projektpartner

Trotz der bislang unterzeichneten Absichtserklärungen zur Kooperation lädt der Autohersteller weitere Lieferanten, Forscher, Universitäten, Unternehmer, Investoren sowie Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen zur Mitarbeit ein.

Es sei von Anfang an klar gewesen, dass das Projekt keine Solo-Mission darstellt, betont Polestar-CEO Thomas Ingenlath. „Wir nutzen Innovation und Kollaboration, um die Klimakrise anzugehen.“ Die Pläne des vollständig klimaneutralen Autos hatten im April 2021 erstmals für Aufsehen gesorgt.

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