Volkswagen Hauptsitz

Volkswagen besetzt offene Stellen überwiegend intern neu, möchte jedoch bei wichtigen Zukunftsfeldern auch externe Experten ins Unternehmen holen. (Bild: Volkswagen)

Dies sei durch die eigenen Qualifikationsprogramme gedeckt, sagten Personalvorstand Gunnar Kilian und Betriebsratschefin Daniela Cavallo der Deutschen Presse-Agentur. "Level Freeze heißt nicht Einstellungsstopp", erklärte Kilian zu den so bezeichneten Stellenbeschränkungen.

So seien bei der neuen Softwaretochter Cariad im vergangenen Jahr fast 1.000 Entwickler hinzugekommen. "Aber vor allem ist es auch ein großes gemeinsames Interesse mit dem Betriebsrat, die interne Transformation zu beschleunigen", meinte Kilian. 2021 habe es in der Volkswagen AG mehr als 1,5 Millionen Qualifizierungsstunden gegeben, davon 430.000 für Zukunftsthemen wie E-Mobilität oder Digitales. Der eigene Bedarf werde hier allerdings noch zunehmen. "Das führt zu einer weiterhin restriktiven Betrachtung externer Einstellungen."

Im größten europäischen Autokonzern fallen Jobs in der klassischen Verbrenner- und Teileproduktion weg, gleichzeitig wird Beschäftigung in den neuen Bereichen aufgebaut. "Wir müssen genau schauen: Was haben wir an Kompetenzen, wo kann weiterqualifiziert werden?", sagte Cavallo. "Parallel dazu: Wo müssen wir, wenn nötig, zuführen? Wenn ich aber jemanden habe, der an Bord ist und sich hat qualifizieren lassen - warum sollten wir dann jemanden von außen einstellen?"

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dpa