Rupert Stadler breit

Der Wettstreit mit BMW um die Premiumkrone inspiriert Audi-Chef Rupert Stadler. Bild: Audi

Alle drei deutschen Premiumhersteller erheben Anspruch auf die Führerschaft im Premiumsegment. Vorne liegt BMW, sowohl Audi wie auch Mercedes haben für sich das Ziel definiert, auch beim Volumen bis 2020 Rang 1 einzunehmen. Auf das Gerangel unter den weltweit drei größten Premiummarken sagte Audi-Chef Rupert Stadler der Passauer Neuen Presse: “Einer von beiden wird die Nase vorne haben”. Er werde die Herausforderung des neuen BMW-Chefs Harald Krüger, der bei den Münchnern im Mai das Steuer von Norbert Reithofer übernimmt, annehmen: “Willkommen, Herr Kollege, zum sportlichen Wettstreit!” Auffallend: Mercedes-Benz scheint für ihn keine Rolle zu spielen

Letztlich werde der scharfe Wettbewerb beiden Herstellern helfen: “Der Wettbewerb macht Audi und BMW stärker und wetterfester im internationalen Wettbewerb”, sagte Stadler der Zeitung. Für den scheidenden BMW-Chef habe er großen Respekt: “Norbert Reithofer hat in seiner Zeit als Vorstand von BMW einen sehr guten Job gemacht.”

Nach fünf Rekordjahren in Folge will BMW auch 2015 wieder Bestwerte erreichen, warnte aber vor wachsenden Risiken. “Es existieren viele Unsicherheiten”, sagte Reithofer am vergangenen Mittwoch bei seiner letzten Bilanzpressekonferenz. Dabei zeigte sich der scheidende BMW-Chef auch angesprochen auf die Rivalität unter den deutschen Premiumbauern zurückhaltend und sagte, dass sich Erfolg gerade im Premiumbereich nicht zwingend am Absatzvolumen festmachen lasse. Erfolgreich als Premiumhersteller sei man dann, wenn die Mischung aus Absatz und Ertrag top sei.

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fv