Launige i8-Präsentation in München:  Benoit Jacob (Leiter Design BMW i), Carsten Breitfeld

Launige i8-Präsentation in München: Benoit Jacob (Leiter Design BMW i), Carsten Breitfeld (Projektleiter BMW i8), Helmut Schramm (Leiter i-Produktion Werk Leipzig), sowie Moderator Thomas Gottschalk (v.l.n.r.). Bild: B. Mayer

Besonders stolz sind die Münchner darauf, dass sie als weltweit erster Hersteller mit dem BMW i8 das neue Laserlicht in ein Serienfahrzeug gebracht haben – und schreibt damit laut BMW wieder mal Automobilgeschichte. Nach Angaben von Stefan Weber, erzielt das Laserlicht eine Fernlichtreichweite von bis zu 600 Metern und somit eine Verdoppelung der Reichweite eines ohnehin schon leistungsfähigen LED-Fernlichts. Gleichzeitig werden 30 Prozent an Energie gegenüber dem LED-Licht eingespart. „Wir haben 2011 mit dem Projekt Laserlicht begonnen und das Konzept für diese Lichtquelle selbst entwickelt“, erklärt Weber. „Der Scheinwerfer sollte kleiner und flacher werden und weniger Bauraum benötigen, um Gewicht zu sparen.“ Entwicklungspartner und strategische Lieferanten sind die Lichtspezialisten der österreichischen Firma ZKW sowie Osram.

Am Nachmittag hatte Roland Krüger, Leiter Vertrieb Deutschland der BMW Group, und Helmut Schramm, Leiter Produktion Elektrofahrzeuge Werk Leipzig, acht i8-Fahrzeuge an die ersten Kunden ausgeliefert. Allesamt Fahrzeuge in der Vollausstattung „Pure Impulse“ für einen Aufpreis von rund 19.000 Euro. Diese Sonderausstattung soll laut Marketingjargon den „einzigartigen und innovativen Look“ des Fahrzeugs unterstreichen. Und sorgt inzwischen bei einigen i8-Kunden für Unmut, weil Besteller ohne Pure-Paket länger auf ihre Fahrzeuge warten müssen und nicht nach Auftragseingang ausgeliefert wird.

Carsten Breitfeld, Projektleiter BMW i8, sowie Produktionsleiter Helmut Schramm, verrieten am Rande der Veranstaltung auch etwas zum Thema Stückzahlen. Man fertige derzeit 10 Fahrzeuge pro Tag im Werk Leipzig. Rechnet man das Tagesvolumen hoch, muss BMW bis dato mindestens 1500 i8-Fahrzeuge verkauft haben – da ja die i8-Produktion bis zum Jahresende verkauft ist, so BMW-Chef Norbert Reithofer im Interview mit AUTOMOBIL PRODUKTION.
Die i8-Produktion soll – parallel zur i3-Produktion – ebenfalls weiter hochfahren. Derzeit laufen 110 i3-Modelle pro Tag in Leipzig „vom Band“.

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Bettina Mayer