Carlos Tavares breit

Der ehemalige Renault-Manager Carlos Tavares (im Bild) soll Phillippe Varin ablösen und PSA aus der Krise führen. Tavares war zu Jahresbeginn in das PSA-Management eingestiegen. - Bild: Renault

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (19.2.) hatten PSA und der chinesische Partner Dongfeng sich auf einen groß angelegten Einstieg der Chinesen geeinigt, der der Auftakt zu einer drei Milliarden Euro schweren Kapitalerhöhung sein soll. Außerdem erweitert der Konzern seinen Kreditrahmen bei neun Banken auf insgesamt 2,7 Milliarden Euro.

Die eigentlichen Geschäfte liefen vergangenes Jahr nicht so schlecht wie befürchtet. Im Kerngeschäft machte PSA 177 Millionen Euro Verlust – Experten hatten aber mit einem Minus von fast 250 Millionen gerechnet. Unter dem Strich standen zwar immer noch 2,3 Milliarden Euro Verlust – das war allerdings weniger als die Hälfte verglichen mit den 5 Milliarden Euro, die PSA 2012 verloren hatte.

Peugeot und Citroën setzen sich als Ziel, bis 2020 jährlich insgesamt 1,5 Millionen Autos unter den Marken Dongfeng, Peugeot und Citroën zu produzieren. Sie wollen auch eine Exportfirma gründen, um Autos aus ihrem Joint Venture in China in der asiatisch-pazifischen Region und insbesondere in der südostasiatischen ASEAN-Region zu verkaufen.

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dpa/Andreas Karius