Ralf Cramer leitet seit drei Jahren die Geschäfte von Continental in China

Ralf Cramer leitet seit drei Jahren die Geschäfte von Continental in China

Der Aufsichtsrat des DAX-Unternehmens Continental hat in seiner heutigen Sitzung die Mandate der Vorstandsmitglieder Helmut Matschi (53) und Nikolai Setzer (45) um jeweils fünf Jahre bis Mitte August 2022 verlängert. Die Amtszeit von Vorstandsmitglied Ralf Cramer läuft jedoch mit Vertragsende zum August 2017 aus. Ob Continental die Position eines Vorstands in China wiederbesetzt, ist noch unklar. Ebenso, welche Pläne Ralf Cramer nach Vertragsende verfolgt.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Reitzle dankte den Herren Matschi und Setzer für die erfolgreiche Arbeit und freut sich auf die Fortsetzung. Ebenso dankte er Ralf Cramer für seine Leistungen beim Ausbau des China-Geschäfts: „Mein persönlicher Dank und der des gesamten Aufsichtsrats gilt Ralf Cramer. Er hat mit seinem Wirken in vorbildlicher Weise stets zum Erfolg und zum Wohle von Continental beigetragen. Dies gilt zum einen für den Ausbau des Geschäfts unserer Division Chassis & Safety und insbesondere für seine sehr erfolgreiche Aufbauarbeit während der zurückliegenden Jahre auf dem Wachstumsmarkt China.“

 

Über die Nachfolge von Ralf Cramer soll erst in den nächsten Monaten entschieden werden, lässt das Unternehmen wissen. Cramer wollte sich zu seinen weiteren Plänen nicht äußern.

Ralf Cramer ist promovierter Diplom-Ingenieur für Maschinenbau. Er stieß 2002 zur Continental AG und gehört dem Vorstand seit August 2009 an. Am 1. August 2013 hat er die Leitung der lokalen Organisation des Unternehmens auf dem Wachstumsmarkt China mit Sitz in Shanghai übernommen. Zwischen Dezember 2007 und Juli 2013 hatte er die Division Chassis & Safety mit Sitz in Frankfurt geleitet.

Mit Blick auf den anstehenden Stabwechsel in China erläuterte Continental-Chef Elmar Degenhart: "Unser Geschäft dort wächst mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten schneller als der Marktdurchschnitt. Unser Umsatz in China hat sich in der Zeit von 2013 bis heute deutlich erhöht. Die dortige, intensive Aufbauphase ist damit erfolgreich abgeschlossen und in eine Periode des gesunden, dauerhaften Wachstums überführt worden. Für die ausgezeichnete Aufbauleistung gebührt Ralf Cramer, seinem Team und den Mitarbeitern in China unsere große Anerkennung. Persönlich und im Namen des gesamten Vorstandsteams von Continental danke ich ihm und allen Beteiligten dafür sehr und bedauere es außerordentlich, dass Herr Cramer unser Unternehmen zum Vertragsende im kommenden Jahr verlassen wird.“

Fotoshow: Die Top 10 der deutschen Automobilzulieferer

  • Eberspächer Logo

    Platz 10 unter den deutschen Top 10: Eberspächer. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich der Zulieferer um zwei Plätze nach oben arbeiten - von Rang 57 auf 55 im Gesamtranking. Bild: Eberspächer

  • Hella Hauptsitz

    Platz 9: Hella. Im Gesamtranking auf Platz 43, ist der Lippstädter Zulieferer von Platz 40 auf Platz 43 leicht abgerutscht. Bild: Hella

  • Brose Coburg

    Platz 8: Brose. Die Coburger verbesserten sich im Top 100-Ranking von Platz 43 auf Platz 37 in diesem Jahr. Bild: Wikipedia

  • Hauptquartier ThyssenKrupp

    Platz 7: ThyssenKrupp. Die Automobilzulieferer-Sparte des Konzerns belegt im Gesamtranking Platz 24 - gegenüber Rang 21 im Vorjahr. Bild: ThyssenKrupp

  • Schaeffler-Hauptsitz

    Platz 6: Schaeffler. Platz 23 im Gesamtranking bedeutet eine Verbesserung der Herzogenauracher um einen Rang gegenüber dem Vorjahr. Bild: Schaeffler

  • Platz 5: BASF. Rang 21 unter den weltweiten Top 100 der Automobilzulieferer für die Ludwigshafener - gegenüber dem 19. Platz im Jahr 2015. Bild: BASF

    Platz 5: BASF. Rang 21 unter den weltweiten Top 100 der Automobilzulieferer für die Ludwigshafener - gegenüber dem 19. Platz im Jahr 2015. Bild: BASF

  • Mahle, Stuttgart

    Platz 4: Mahle. Gesamtrang 18 bedeutet für die Stuttgarter eine Verbesserung um zwei Plätze zum Vorjahr. Bild: Mahle

  • ZF Friedrichshafen, Hauptsitz

    Platz 3: ZF. Gesamtrang 6 unter den Top 100 - gegenüber 2015 hat sich an der Platzierung nichts geändert. Bild: ZF

  • Continental

    Platz 2: Continental. Die Hannoveraner belegen wie im Vorjahr auch im Gesamtranking den zweiten Platz unter den weltweit größten Automobilzulieferern. Bild: Continental

  • Bosch Logo

    Platz 1 sowohl unter den deutschen Zulieferern wie auch global: Bosch - auch hier hat der Platzhirsch seine Position zum Vorjahr gehalten. Bild: Bosch