Dieter Zetsche

Dieter Zetsche: "Ich glaube nicht, dass ich ein Problem habe, mit den Kollegen oder den Mitarbeitern zu kommunizieren." - Bild: Daimler

“Ich glaube nicht, dass ich ein Problem habe, mit den Kollegen oder den Mitarbeitern zu kommunizieren”, sagte Zetsche dem “Handelsblatt” (Freitag). Das heiße allerdings nicht, dass er keine Fehler gemacht habe, sagte er der Zeitung.

Die Arbeitnehmerseite hatte nach dpa-Informationen unter anderem den Kommunikationsstil des Vorstandschefs bemängelt. Zetsche lasse keine anderen Meinungen zu, hieß es. Unzufrieden war man demnach darüber, dass Zetsche über ein anstehendes Sparprogramm nicht mit sich diskutieren ließ.

Sein persönliches Verhältnis zu Gesamtbetriebsratschef Klemm sieht der Daimler-Chef nicht als zerstört an. “Wir sind Profis und gehen mit so etwas professionell um.”

Zetsche geht in die Offensive

“Bei aller Nachhaltigkeit unserer Pläne sind vier Jahre ohne Zweifel ein langer Zeitraum ? und in diesem Zeitraum wollen wir nennenswert vorankommen2, betonte er. “Ob wir dann schon mehr Autos verkaufen als unsere Wettbewerber, werden wir sehen.2 Aber der Konzern werde weiter sein als heute.

Eine Kurskorrektur des geplanten Sparprogramms lehnte der 59-Jährige im “Handelsblatt”-Interview aber ab. “Wenn ich solche Gedanken erwägen würde, dann hätte ich das sinnvollerweise im vergangenen Jahr getan, um mir Ärger zu ersparen”, betonte er. “Offensichtlich war uns der Fortschritt des Unternehmens wichtiger.”

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dpa/Handelsblatt/Guido Kruschke