Milagros Caina Andree

Milagros Caina Andree: "Bereits über 3.000 Mitarbeiter arbeiten bei uns an Elektrofahrzeugen und den dazugehörigen Mobilitätsdienstleistungen." - Bild: BMW Group

“Der Zuwachs von 5.500 Mitarbeitern im vergangenen Jahr war mit 3.200 größtenteils in Deutschland. Wir entwickeln vor allem hier die Zukunftstechnologien und werden sie auch produzieren”, sagte BMW-Personalchefin Milagros Caiña-Andree der Zeitung “Die Welt” (Dienstag) vor Beginn des Genfer Autosalons.

Münchner stocken Belegschaft weiter auf

Elektromobilität schaffe und sichere Arbeitsplätze. “Bereits über 3.000 Mitarbeiter arbeiten bei uns an Elektrofahrzeugen und den dazugehörigen Mobilitätsdienstleistungen, allein im BMW-Werk Leipzig entstehen dabei 800 neue Arbeitsplätze.”

Ungeachtet zunehmend schwieriger Absatzmärkte werde BMW auch 2013 die Belegschaft weiter aufstocken, sagte die Managerin. “Wir werden auch in diesem Jahr Mitarbeiter einstellen.” Neue Stellen entstünden sowohl in Deutschland als auch an ausländischen Standorten. “Wir suchen beispielsweise Spezialisten für Leichtbau, Elektrotechnik-Ingenieure und Softwareentwickler. Ein gutes Beispiel ist unser neuer Standort Ulm. Dort fingen wir vor einem Jahr mit 90 Entwicklern an, die Software für Fahrzeugvernetzung und hochautomatisiertes Fahren entwickeln. Da werden wir in diesem Jahr weiter aufstocken”, erklärte die gebürtige Spanierin.

Anteil weiblicher Mitarbeiter steigern

Caiña-Andree will wie ihr Vorgänger den Anteil weiblicher Mitarbeiter bei BMW weiter steigern, wobei man erste Ziele bereits übererfüllt habe, sagte die Managerin: “Wir wollen in den technischen Ausbildungsberufen einen Anteil von mindestens 15 bis 20 Prozent junger Frauen. Derzeit haben wir bereits 18,5 Prozent. Das wollen wir auf jeden Fall halten.” Bei Hochschulabsolventen, die in die Nachwuchsprogramme des Unternehmens einstiegen, strebe BMW einen Frauenanteil von 20 bis 30 Prozent an und liege derzeit bei 35 Prozent. “Das ist schneller gegangen, als wir gedacht haben.” Von einer Quote hält die Managerin nichts.

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dpa/Guido Kruschke