Auf Martin Leach wartet eine hartes Stück, das Geschäft von Fisker wieder ins Laufen zu bringen. -

Auf Martin Leach wartet eine hartes Stück, das Geschäft von Fisker wieder ins Laufen zu bringen. - Bild: Magma Group

Die dem aus Hongkong stammenden Milliardär Richard Li gehörende Hybrid Tech ist neben der chinesischen Wangxiang Group der aussichtsreiste Bieter um den 2012 Konkurs gegangenen Luxus-Autobauer. Fisker hatte sich beim Versuch übernommen, den rein elektrisch betriebenen Karma auf die Räder zu stellen. Mit der sportlich ausgelegten Luxus-Limousine wollte der Kleinserienhersteller im Revier von Porsche Panamera und BMW 7er wildern.

Der Einstieg des Karma war glamourös, eines der ersten Modelle ging an Hollywood-Star Leonardo di Caprio. Dann hatte der Hersteller aber zunehmend mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Die letzten Autos wurden im Juli 2012 gebaut, nach diversen gescheiterten Übernahmeversuchen meldete Fisker im vergangenen November Konkurs an. Wer letztlich den Zuschlag für den den Hersteller bekommt, entscheidet sich die Tage. Sollte Hybrid Tech zum Zug kommen, wartet nach Einschätzung der Experten von IHS Automotive eine hartes Stück Arbeit auf Martin Leach, das Geschäft wieder ins Laufen zu bringen. Leach verfügt über einen hohen Erfahrungsschatz in der Führung von Automobil-Unternehmen. Bevor er 2005 das Beratungsunternehmen Magma gründete, hatte der Brite Führungspositionen bei Ford Europa, Maserati und Mazda inne.

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Frank Volk